Identifizierung des stachelblättrigen Spargels
Wie erkennt man den stacheligen Spargel – Asparagus acutifolius?
Der Stachelige Spargel (Asparagus acutifolius) ist eine der häufigsten Wildspargelarten in Frankreich und im gesamten Mittelmeerraum.
Außerdem sind die jungen Triebe im Frühling essbar. Es handelt sich also um eine essbare Pflanze. Allerdings nur bedingt, da der Rest der Pflanze leicht giftig ist.
Betrachten wir nun die Bestimmungskriterien, die uns helfen, diese Pflanze leicht zu identifizieren. Dabei achten wir darauf, Verwechslungen mit anderen, ähnlichen Pflanzen zu vermeiden.
FOTOS VON GURKENBLÄTTERNEM SPARGEL
Um Ihnen die Bestimmung des stacheligen Spargels zu erleichtern, finden Sie hier eine Reihe von Fotos, die die Pflanze aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen.
BESCHREIBUNG DER SPRITZENBLÄTTER SPARGEL
Zusätzlich zu den Fotos habe ich auch eine kurze Beschreibung der Pflanze beigefügt. So erhalten Sie neben den Beobachtungen weitere Informationen, die Ihnen bei der Bestimmung helfen.
Der stachelige Spargel ist aufgrund seiner spezifischen Merkmale recht einfach zu identifizieren . Um ganz sicherzugehen, werfen wir aber trotzdem einen kurzen Blick auf die Pflanzenbeschreibung.
ALLGEMEINER HAFEN:
Der stachelige Spargel ist aufgrund seiner Wuchsform eine verholzende Pflanze. Er ist eigentlich kein Strauch, da er keinen Stamm ausbildet.
Sie erhalten daher ein buschiges Aussehen ohne erkennbare Form. Der stachelige Spargel wächst nicht aufrecht und hat daher oft einen niederliegenden, hängenden Wuchs.
Sie kann zwischen einem und zwei Metern lang werden. Aufgrund ihres Laubes bildet sie eine Art kleinen, dornigen Busch.
Da sie zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) gehört, weist sie viele Merkmale dieser Pflanzenfamilie auf.
LAUB:
Wie alle Pflanzen der Gattung Asparagus besitzt der Stachelblattspargel eigentlich keine Blätter. Seine Blätter sind zu winzigen Schuppen reduziert.
Das Organ, das die Photosynthese betreibt, ist das Sprossglieder, ein modifizierter und spezialisierter Zweig. Und die Sprossglieder des stacheligen Spargels sind tatsächlich stachelig.
Ausgewachsene Exemplare sind dunkelblaugrün, junge hingegen hellgrün. Jedes Sprossglied misst zwischen 0,5 und 10 Millimetern, kann aber bis zu 30 Millimeter lang werden.
BLUMEN:
Die Blüten des Stachel-Spargels sind sehr unscheinbar. Die Blütezeit erstreckt sich nur von Juni bis Oktober. Jede Blüte hat eine Farbe, die von gelblich bis grünlich variiert.
Die 6 Staubblätter sind jedoch sehr deutlich zu erkennen, wobei sich der Stempel in der Mitte befindet.
FRÜCHTE:
Wie alle Spargelarten bildet auch der Stachel-Spargel beerenartige Früchte. Diese Früchte eignen sich hervorragend zur Identifizierung des Stachel-Spargels.
Zuerst bilden sie kleine, nicht ganz kugelförmige, grüne Beeren. Sobald diese reif sind, werden sie im Winter schwarz, einer Zeit, in der nur wenige Pflanzen Früchte tragen.
MÖGLICHE VERWIRRUNGEN
Pflanzen in der Natur zu identifizieren ist nicht immer einfach; Verwechslungen sind häufig, insbesondere mit anderen Arten von Wildspargel.
Ich habe einen viel ausführlicheren Artikel über die Verwechslungsgefahr mit dem stacheligen Spargel geschrieben. Hier aber eine kurze Zusammenfassung. Um den stacheligen Spargel zu identifizieren, sollten Sie folgende mögliche Verwechslungen beachten:
WEISSER SPARGEL (Asparagus alba):
Weißer Spargel sieht dornigem Spargel sehr ähnlich . Das liegt vor allem daran, dass er in denselben Umgebungen wächst, auch wenn er in Frankreich weniger verbreitet ist. Um dornigen Spargel von weißem Spargel zu unterscheiden, muss man jedoch auf die Dornen achten.
Tatsächlich hat der Stachelspargel nicht immer Dornen am Stängel, der weiße Spargel hingegen schon. Und außerdem sind seine Dornen viel größer.
Schließlich ist der Stängel des weißen Spargels leichter als der des stacheligen Spargels.
PROVENCE-GINNER (Ulex parviflorus)
Der Provence-Stechginster hat nichts mit Spargel zu tun, da er zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) gehört. Junge Pflanzen mit ihren grünen, stacheligen Blättern können jedoch aus der Ferne dem stacheligen Spargel ähneln.
Diese letztgenannte Art lässt sich leicht an ihren jungen Trieben, den sogenannten Turionen, erkennen, die spargelförmig sind. Der Provence-Stechginster hingegen bildet diese Triebe nicht aus. Als ausgewachsene Pflanze sieht er ganz anders aus. Bei Interesse können Sie sich gerne über die verschiedenen Stechginsterarten informieren.
FRAGON (Ruscus aculeatus)
Der Mäusedorn ( Ruscus) hat nichts mit der Gemeinen Stechpalme (Physalis vulgaris) zu tun. Da er aber ebenfalls zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) gehört, ähnelt er dem stacheligen Spargel.
Aber nur im jungen Stadium. Denn auch sie bildet essbare Triebe, genau wie Spargel.
Die ausgewachsenen Pflanzen sehen jedoch völlig anders aus. Tatsächlich sind die Sprossglieder des Mäusedorns breit und ähneln stacheligen Blättern. Außerdem entwickelt er deutlich größere Früchte.