Ein genauerer Blick auf die Eschenfrucht: Vorzüge und Verwendungsmöglichkeiten
Die Aschefrucht , auch Samara genannt, ist eine der am einfachsten in der Natur zu erkennenden Nüsse. Die Aschefrucht ist eine einfache Samara.
Es handelt sich um eine ölhaltige, trockene, nicht aufspringende Frucht. Sie ist daher eine Achäne, die nur einen Samen enthält, sich aber durch einen flügelförmigen, häutigen Auswuchs auszeichnet.
Dieser flügelartige Auswuchs hilft den Eschenfrüchten, sich sowohl durch Schwerkraft als auch durch Wind zu verbreiten. So breiten sich Eschenbestände aus.
Vorstellung der Esche
Die Esche, auch Gemeine Esche oder wissenschaftlicher Fraxinus excelsior genannt, ist ein großer Baum, der mit dem Olivenbaum und dem Liguster verwandt ist, da er ebenfalls zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gehört.
Man findet sie häufig in den Laubwäldern Europas, aber auch in der Nähe von Flussufern. Sie wächst oft zusammen mit verschiedenen Eichen- , Erlen-, Weidenarten oder sogar mit Feldahornen .
Es wird hauptsächlich wegen seines harten, hellen und dennoch relativ leichten Holzes verwendet. Auch sein Laub ist nährstoffreich und stellt somit eine potenzielle Futterquelle für Nutztiere dar.
Und schließlich noch eine weitere Verwendungsmöglichkeit: als Heilpflanze. Die Gemeine Esche ist schon lange im französischen Arzneibuch verzeichnet. Sie zählt sogar neben Linde und Birke zu den drei am häufigsten verwendeten Pflanzen. Dies liegt insbesondere an ihren harntreibenden und entzündungshemmenden Eigenschaften, die bei Gicht und Rheuma hilfreich sind.
Verwendet werden hauptsächlich die Blätter, aber auch die Früchte der Esche besitzen interessante medizinische Eigenschaften.
Medizinische Eigenschaften der Eschenfrucht
Wie alle Heilpflanzen besitzt auch die Esche verschiedene interessante Eigenschaften. Lassen Sie uns gemeinsam die medizinischen Vorzüge der Eschenfrucht auflisten:
Harntreibend
Die Esche zählt zu den besten wildwachsenden harntreibenden Pflanzen Europas. Daher erzielt man diese Wirkung, wenn man ihre Früchte als Absud zubereitet, bevor sie zu reif sind.
Abführmittel
Die Früchte der Esche sind, wie ihre Blätter, als mildes osmotisches Abführmittel bekannt. Dies ist auf den im Eschensaft enthaltenen Mannitolgehalt zurückzuführen. Tatsächlich wird diese Eigenschaft bereits seit der Antike genutzt, insbesondere von den Griechen und Römern.
Entzündungshemmend und schmerzlindernd
Ein weiterer Vorteil der Esche sind ihre entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Diese sind auf Fraxin zurückzuführen, einen natürlich im Baum vorkommenden Stoff. Eschenfrüchte können daher zur Behandlung leichter Gelenkschmerzen eingesetzt werden.
Wie kann man die Früchte der Esche verzehren?
Kommen wir nun zu dem Teil, der uns am meisten interessiert: Wie man die Früchte der Esche verzehrt. Oder besser gesagt, wie man sie nutzt, um von ihren Eigenschaften zu profitieren.
Bevor wir uns mit den Einzelheiten des Verzehrs von Eschenfrüchten befassen, sollten Sie wissen, dass es am besten ist, sie den Vögeln zu überlassen. Und das hat mehrere Gründe.
Der erste Grund: ganz einfach, weil man die gleichen medizinischen Wirkungen auch mit Eschenblättern erzielen kann. Diese sind zudem über einen längeren Zeitraum des Jahres verfügbar.
Zweiter Grund: Die Früchte der Esche sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele kleine, samenfressende Vögel. Aber auch für Eichhörnchen, die sie gerne fressen.
Falls Sie sie dennoch konsumieren möchten, hier einige Anregungen:
Wählen Sie junge und noch recht zarte Samaras (Eschenfrüchte). Kochen Sie diese anschließend mehrmals (zwei- bis viermal) in frischem Wasser, um die Bitterstoffe zu entfernen.
Anschließend können Sie sie in ein zuvor sterilisiertes Glas geben und mit einer Essiglösung bedecken. So können Sie sie wie Kapern nach englischer Art essen.
Beachten Sie abschließend, dass Sie die Produkte innerhalb von zwei Monaten verbrauchen können. Danach sind sie nicht mehr haltbar.
Eine weitere Verwendungsmöglichkeit der Eschenfrucht ist Frênette. Frênette ist ein erfrischendes und belebendes Getränk, dem die gesamaras des Baumes beigemischt werden können.