Wiesen-Bitterkraut (Cardamine pratensis)
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Wiesenkardamom (Cardamine pratensis) auf einem Foto
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BESCHREIBUNG VON WIESENKARDAMIN
Die Wiesenkresse (Cardamine pratensis) ist eine kleine, recht häufige, mehrjährige, krautige Wildpflanze. Sie gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae ) und ist somit mit Acker-Senf , Bärenklau und Kohl verwandt.
Detaillierte Beschreibung
- Wuchsform : Die Wiesen -Karde (Cardamine pratensis) wächst aufrecht und erreicht eine Höhe von 30 bis 40 Zentimetern. Sie kommt selten einzeln vor. Ihr dickes Wurzelwerk mit knollenförmigen Rhizomen, die kaum im Boden liegen, führt zu einer raschen Ausbreitung. Oft bildet sie kleine, dichte Bestände.
- BLÄTTER: Wenige Blätter. Das Laub dieser Art zeichnet sich durch Blattpolymorphismus aus. Es gibt daher verschiedene Blatttypen. Die Blätter der grundständigen Rosette sind langgestielt und leierförmig. Sie bestehen aus 3 bis 7 abgerundeten, ovalen, glänzend grünen Blättchen. Das Endblättchen ist so groß wie die Seitenblättchen. Die Stängelblätter sind gefiedert. Sie bestehen aus 7 bis 15 schmalen, lanzettlichen Blättchen. Alle Blättchen sind kahl.
- BLÜTEN: Eine bemerkenswerte Blütezeit. Das Wiesen-Schreinkraut blüht von April bis Juni. Seine Blüten bilden einen lockeren, traubenförmigen Blütenstand an der Spitze des Stängels. Die Blütenstände tragen lila -rosa Blüten mit einem leicht weißlichen Schimmer. Die Blütenkrone besteht aus vier Blütenblättern, der Kelch aus vier Kelchblättern. Der Blütenstiel ist kahl. Das Wiesen-Schreinkraut besitzt sechs Staubblätter unterschiedlicher Länge mit kahlen Staubfäden und gelben Staubbeuteln. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.
- FRÜCHTE : Die Früchte des Wiesen-Schaumkrauts sind Schoten. Jede Schote ist aufrecht, schmal, schräg, mit rundem Querschnitt und einem sehr kurzen Schnabel. Zur Verbreitung nutzt das Wiesen-Schaumkraut sowohl Autochorie (Öffnung der Schoten mit Auswurf der Samen um die Mutterpflanze herum) als auch Ballochorie (Verbreitung durch Schwerkraft).
- Rinde und Stamm: Der Stängel dieser krautigen Pflanze ist kahl, unverzweigt und verholzt. Der Stängel des Wiesen-Schaumkrauts ist hohl und im Querschnitt rund. Er trägt nur wenige Blätter.
Wo man Wiesenkardamom findet
- Verbreitungsgebiet: Die Wiesenrispe (Cardamine pratensis) ist in ganz Europa und weiten Teilen Westasiens verbreitet. In den letzten Jahren wurde sie jedoch auch in anderen gemäßigten Zonen, wie beispielsweise Nordamerika, nachgewiesen, wo sie eingeführt wurde. Die Populationen der Wiesenrispe können auf der Website des INPN beobachtet werden.
- IN FRANKREICH : Das Wiesen-Hornkraut ist fast überall auf dem französischen Festland verbreitet. Im Süden des Landes und in trockenen Gebieten ist es jedoch deutlich seltener. Auf Korsika wurde es noch nicht nachgewiesen, daher ist es dort vermutlich nicht anzutreffen.
- ÖKOLOGISCHE ANFORDERUNGEN: Die Wiesen-Cardamine ist eine nitrokline, heliophile, hygrophile und neutrophile Pflanze. Sie bevorzugt daher nitratreiche Standorte, volles Licht oder halbschattige Plätze sowie feuchte, nährstoffreiche Böden.
- TYPISCHE STANDORTE: Die Wiesen-Süße (Cardamine pratensis) kommt in Mooren, an Flussufern, auf Heuwiesen, Weiden, Wegrändern und Feldern vor. Pflanzensoziologisch betrachtet wächst sie häufig zusammen mit Seggen, Binsen, anderen Wiesen-Süßen, Ampfer oder Mädesüß.
Karte zur Verbreitung des Wiesen-Hornkrauts in Frankreich
ANWENDUNGEN
- ESSBARE PFLANZE : Wiesenkresse (auch Bitterkresse genannt) ist eine essbare Wildpflanze. Die jungen Triebe können vor der Blüte roh in Salaten verzehrt werden. Auch nach der Blüte sind sie noch essbar, schmecken dann aber bitterer. Sie eignen sich außerdem für Suppen, Eintöpfe und Aufgüsse. Roh hat sie aufgrund der enthaltenen Glucocochlearine einen würzigen, kresseartigen Geschmack. Beim Kochen verliert sie etwas von ihrem charakteristischen Aroma.
- HEILPFLANZE : Wiesenkresse (Cardamine spp.) ist eine Heilpflanze mit zahlreichen positiven Eigenschaften. Sie wirkt schleimlösend, stärkend, magenfördernd, skorbutvorbeugend und krampflösend. Zudem ist sie reich an Vitamin C.
- Nadelpflanze : Ihre Blüten locken zahlreiche bestäubende Insekten an, darunter Bienen, Käfer und Schmetterlinge. Das Wiesen-Schlangenkraut zählt daher zu den wertvollsten Nektarpflanzen. Zudem blüht es früh im Jahr und bietet Insekten Nahrung, wenn andere Nahrungsquellen knapp sind.
- Wirtspflanze : Apropos Schmetterlinge: Die Wiesenkresse (Cardamine pratensis) ist die Wirtspflanze für verschiedene Raupenarten. So nutzen beispielsweise der Kardinalfalter (Anthocharis cardamines) , der Spitzmaus (Pieris napi ) und der Kohlweißling (Pieris brassicae) die Wiesenkresse als Unterschlupf und Nahrungsquelle.
Eigenschaften von Wiesenkardamom
- VIELSEITIGE PFLANZE: Mädesüß besitzt zahlreiche Heilwirkungen. Es wirkt blutreinigend und antirheumatisch. Es hat stärkende, schleimlösende, anregende und harntreibende Eigenschaften, beugt Skorbut vor und hilft bei Magenkrämpfen, Anämie, Rheuma, Bronchitis und Luftröhrenentzündung.
- KRANKHEITSRISIKEN : Da diese Bitterkresse in feuchten Gebieten und auf Weiden wächst, ist mit einem Krankheitsrisiko zu rechnen. Sammeln Sie die Pflanzen nicht in der Nähe von Flussufern, Feldern oder Weidetieren.
VERWECHSELUNG MIT ANDEREN ARTEN
Wie bei allen Wildpflanzen, denen Sie auf Ihren Wanderungen begegnen werden, kann die Wiesen-Cardamine mit anderen Wildpflanzen verwechselt werden.
Wir haben großes Glück; normalerweise besteht keine Gefahr einer ernsthaften Verwechslung. Die meisten Arten, die Cardamine pratensis ähneln, gehören ebenfalls zur Gattung Cardamine und sind somit andere essbare Arten.
Hier ist eine Liste von Arten, die ihr ähneln könnten:
- Bittere Kardamine. Auch Cardamine amara genannt, die ihr ähnelt und an denselben Orten wächst. Sie hat jedoch weiße Blüten .
- Die Wald-Cardamine ( Cardamine flexuosa ). Sie hat auch weiße Blüten.
- Behaartes Bitterkresse (Cardamine hirsuta). Sie ist deutlich kleiner und wächst hauptsächlich in Gärten und auf gestörten Flächen. Auch sie hat weiße Blüten.
- Cardamine nymanii, aber das ist nur zum Spaß, denn diese Art lebt in der Arktis und kommt in Frankreich nicht vor.

1 Kommentar
Bjr. Je suis propriétaire forestier et j’ai lu il y a peu mais je ne sais plus ou que les chevreuils n’aimaient pas la cardamine des près.
1 avez vous confirmation de ce fait
2 ou pourrait-on trouver de l’huile essentielle de cardamine pour faire un essai de traitement répulsif sur quelques "arbres pièges "
3 avec vous connaissance d’expériences concernant ce coté répulsif …?
Merci
Cdt
lp