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Samen der Roten Flammenblume (Delonix regia)

Samen der Roten Flammenblume (Delonix regia)

10 Samen der Roten Flammenblume (Delonix regia) + alle Anbautipps von der Aussaat bis zur Blüte

Der Flammenbaum (Delonix regia) ist einer jener Bäume, die das Leben eines Gärtners nachhaltig prägen.

Der aus Madagaskar stammende Baum verkörpert mit seiner schirmartigen Silhouette und seinen unvergesslichen, leuchtend roten Blüten das Bild der üppigen Tropen. Wenn sich die Blüten öffnen, scheint der Baum förmlich in Flammen aufzugehen und bietet ein intensives und exotisches Schauspiel, das niemanden unberührt lässt.

Das Säen von Delonix regia-Samen ist viel mehr als nur das Ziehen eines Baumes: Es ist die Pflege eines Traums, die Beobachtung der Geburt eines zukünftigen tropischen Riesen Tag für Tag.

Ihr feines, elegantes Laub erinnert an Farne, und ihr schnelles Wachstum belohnt die Geduld des Gärtners. Da sie kälteempfindlich ist, eignet sie sich hervorragend für die Anzucht in Töpfen oder Gewächshäusern in gemäßigten Regionen.

Der Flammenbaum ist eine Pflanze für Liebhaber, ideal für alle, die aus einem Samen ein ausdrucksstarkes Symbol tropischer Landschaften ziehen möchten.

Diese Pflanze ist auch im GRAINEBOX-Geschenkset „Wunder der Welt“ enthalten.

FOTO:Delonix regia “ von Carl E. Lewis ist lizenziert unter CC BY 2.0 .

Kulturrat

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ART DER PFLANZEN

Wie kultiviert man Delonix regia richtig?

Delonix regia, auch bekannt als Flammenbaum, ist ein großer, mehrjähriger tropischer Baum, kein Strauch.

Es hat eine lange Lebensdauer, oft zwischen 60 und 100 Jahren unter günstigen Bedingungen.

Sein Laub ist laubabwerfend, das heißt, es verliert seine Blätter während der Trocken- oder Kühlzeit.

Ausgewachsen kann sie eine Höhe von 10 bis 15 Metern erreichen und hat einen breiten, ausladenden Wuchs.

Delonix regia wird ausschließlich zu Zierzwecken kultiviert; es gibt keine anerkannten essbaren, medizinischen oder aromatischen Verwendungsmöglichkeiten.

Die Samen und Schoten sind nicht zum Verzehr bestimmt.

Der Baum weist keine nennenswerte Toxizität auf, dennoch wird vom Verzehr der Samen abgeraten.

Sie entwickelt ein klassisches Wurzelsystem ohne Rhizom oder Zwiebel und ist keine Geophytenpflanze.

Der Anbau erfolgt im Freiland in tropischen Klimazonen oder in Töpfen in gemäßigten Regionen, um die Pflanze vor Kälte zu schützen.

Die Blütezeit ist in der Regel von Mai bis August, wenn der Baum 5 bis 10 Jahre alt ist.

Bis zur ersten Blüte vergehen mehrere Jahre nach der Aussaat.

Der Flammenbaum ist streng genommen nicht winterhart: Er beginnt bei +5°C zu leiden und kann unter 0°C absterben.

In Randgebieten des Klimas ist die Kultivierung in Töpfen, die Überwinterung unter frostfreien Bedingungen und ein geschützter Standort unerlässlich.

STANDORT

Wo kann man den Flammenbaum pflanzen?

Delonix regia gedeiht am besten in voller Sonne.

Sonnenlicht ist für ein kräftiges Wachstum und eine üppige Blüte unerlässlich, obwohl die Pflanze in sehr heißen Klimazonen auch leichten Halbschatten verträgt.

In seinem natürlichen Zustand wächst es in trockenen bis subhumiden tropischen Gebieten, oft an offenen Waldrändern, auf gut durchlässigen und exponierten Böden.

Sein Wuchsverhalten ist weit verbreitet: Im Freiland erreicht er eine Höhe von etwa 10 bis 15 m und eine Breite von 12 bis 20 m.

Im Topf hingegen bleiben die Abmessungen begrenzter, etwa 3 bis 5 m hoch und 3 bis 5 m breit.

Am besten schützt man sie vor starkem Wind, da ihre spröden Zweige und ihr feines Laub empfindlich darauf reagieren.

Delonix regia verträgt längere Trockenperioden nicht gut, besonders in jungen Jahren, und freut sich über regelmäßiges Gießen in warmen Perioden.

Ihre nektarreichen Blüten locken Bienen und bestäubende Insekten an und machen sie so zu einem guten Verbündeten für die Biodiversität.

Es passt gut zu anderen wärmeliebenden Tropenpflanzen.

Der rote Flamboyant passt beispielsweise sehr gut zuSukkulentenUndMediterrane PflanzenDie

Aber auch bei anderen Flammenbäumen wie demKleiner gelber Flammenbaumoder dieSesbania puniceaDie

Der Baum hat keine bekannten Dornen oder giftigen Saft, aber seine kräftigen, sich ausbreitenden Wurzeln können in der Nähe von Fundamenten problematisch werden.

Sie sollte daher in ausreichendem Abstand von Gebäuden gepflanzt werden.

ERDE & PFLANZUNG

Welche Blumenerde sollte ich für eine Delonix regia-Pflanze verwenden?

Delonix regia entwickelt sich optimal in tiefem, lockerem und gut strukturiertem Boden, einer wesentlichen Voraussetzung für die Unterstützung ihres kräftigen Wurzelsystems.

Der beste Boden für den Anbau ist ein humusreicher, sandig-lehmiger Boden, der nährstoffreich, gut durchlüftet und wasserdurchlässig ist.

Flache Böden schränken sein Wachstum und seine Stabilität stark ein.

Im Gegensatz dazu ist der schlechteste Boden für den Flammenbaum ein schwerer, lehmiger, verdichteter und wassergesättigter Boden, der schnell zu Erstickung und Fäulnis der Wurzeln führt.

Zur Verbesserung des Bodens vor der Bepflanzung empfiehlt es sich, reifen Kompost, gut verrottetes organisches Material und gegebenenfalls groben Sand oder Puzzolan zur Verbesserung der Drainage einzuarbeiten.

Der ideale pH-Wert liegt zwischen 6 und 7,5, also leicht sauer bis neutral. Der Boden sollte feucht, aber niemals nass sein.

Vermeiden Sie übermäßig verdichtete Böden: Delonix regia bevorzugt eindeutig lockeren, nährstoffreichen und gut durchlüfteten Boden.

BEWÄSSERUNG

Wie gießt man Delonix regia richtig?

Delonix regia benötigt regelmäßiges, aber kontrolliertes Gießen, insbesondere während ihrer Wachstumsphase.

Im Sommer empfiehlt es sich, im Freien 1 bis 2 Mal pro Woche zu wässern, bei hohen Temperaturen oder gut durchlässigem Boden häufiger, um eine gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Überwässerung zu gewährleisten.

Im Winter sollte die Bewässerung im Freien stark reduziert oder sogar ganz eingestellt werden, da der Baum in eine Ruhephase eintritt.

Der Flammenbaum reagiert empfindlich auf kaltes Wasser, insbesondere im Wurzelbereich, was zu Stress und verlangsamtem Wachstum führen kann.

Häufiges Bewässern des Laubs ist in warmen und luftigen Klimazonen in der Regel kein Problem, da die Art recht resistent gegen Krankheiten ist; in kühlen und beengten Umgebungen kann es jedoch Pilzkrankheiten begünstigen.

Das Mulchen des Bodens wird empfohlen, um die Feuchtigkeit zu speichern, die Verdunstung zu begrenzen und flache Wurzeln zu schützen.

Bei der Kultivierung in Töpfen muss die Bewässerung genauer überwacht werden: Das Substrat trocknet zwar schnell aus, aber stehendes Wasser sollte dennoch vermieden werden.

Im Freien gedeiht Delonix regia am besten in Gebieten mit 1.000 bis 2.000 mm Niederschlag pro Jahr.

Sie verträgt auch gelegentliche Regenfälle von 600 bis 800 mm, wenn zusätzlich bewässert wird.

Bei mehr als 2.500 mm/Jahr kommt es jedoch zu Niederschlägen, wenn die Entwässerung unzureichend ist.

DÜNGER

Wie füttert man eine Delonix regia richtig?

Delonix regia hat einen mäßigen Nährstoffbedarf, aber eine gezielte Düngung verbessert ihr Wachstum und ihre Blüte deutlich.

Sie benötigt nicht viel Dünger, regelmäßige Anwendungen sind jedoch nützlich, insbesondere beim Anbau in Töpfen oder auf nährstoffarmen Böden.

Ein ausgewogener Universaldünger ist geeignet, die besten Ergebnisse erzielt man jedoch mit einem Dünger, der reich an Kalium (K), einem Schlüsselelement für die Blütenbildung, ist und zusätzlich Stickstoff (N) für das Laub und Phosphor (P) für die Wurzelbildung enthält.

Flüssigdünger eignen sich ideal für Töpfe und werden von Frühling bis Sommer alle 2 bis 3 Wochen angewendet, während langsam wirkende Granulatdünger gut für Freiland geeignet sind und 2 Anwendungen pro Jahr erfordern.

Reifer Kompost kann zur Bodenverbesserung verwendet werden, ist aber allein nicht ausreichend; frischer Mist wird nicht empfohlen.

Die häufigsten Mangelerscheinungen betreffen Stickstoff (blasse Blätter) und Eisen in kalkhaltigen Böden.

Am besten geeignet ist daher ein Volldünger für blühende Bäume, angereichert mit Spurenelementen, der eine gesunde und kräftige Pflanze gewährleistet.

ANLEITUNG ZUM AUSSAAT

Wie sät man Delonix regia-Samen aus?

Delonix regia lässt sich leicht aus frischen Samen aussäen, die durchschnittliche Keimrate liegt bei optimalen Bedingungen zwischen 70 und 90 %.

Die Temperatur spielt jedoch eine sehr wichtige Rolle für den Erfolg der Aussaat. Ohne diesen Faktor ist die Erfolgsquote praktisch null.

Die Keimung erfolgt in der Regel zwischen 7 und 21 Tagen, kann aber je nach Temperatur auch bis zu 4 Wochen dauern.

Die ideale Aussaattemperatur liegt zwischen 25 und 30 °C, wobei eine konstante Wärme unerlässlich ist.

Die Aussaat erfolgt in unseren Breitengraden vorzugsweise von März bis Juli oder ganzjährig unter beheizten Schutzdächern.

Die Samen sollten nur leicht, etwa 1 bis 2 cm tief, in ein feines, gut durchlässiges Substrat eingegraben werden.

Die Bewässerung erfolgt mit einem sehr feinen Sprühnebel, da die Sämlinge im Jugendstadium empfindlich sind und schnell auf Bodenverdichtung reagieren.

Im Freien besteht die Gefahr, dass junge Sämlinge von Schnecken gefressen werden.

Die Sämlinge sollten an einen hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung gestellt werden, damit die jungen Blätter nicht austrocknen und verbrennen.

ANLEITUNG ZUM PFLANZEN

Wie pflanzt man einen Flammenbaum richtig?

Der Flammenbaum kann nicht außerhalb eines tropischen Klimas gepflanzt werden.

Delonix regia wird idealerweise im Frühjahr gepflanzt, wenn die Temperaturen konstant über 18–20 °C liegen und keine Frostgefahr mehr besteht.

Aussaat wird empfohlen, die Auspflanzung ins Freiland erst nach 2 bis 4 Jahren.

Wenn der junge Flammenbaum ein gut entwickeltes Wurzelsystem, einen bereits verholzten Stamm und eine Mindesthöhe von etwa 60 bis 100 cm aufweist.

Gepflanzt wird in tiefgründigem, gut durchlässigem und nährstoffreichem Boden, wobei darauf zu achten ist, dass der Wurzelhals nicht mit Erde bedeckt wird.

Nach dem Einpflanzen ist in den ersten Jahren regelmäßiges Gießen unerlässlich, ergänzt durch Mulchen, um die Feuchtigkeit zu speichern und Wasserstress zu begrenzen.

Für junge Pflanzen empfiehlt sich eine Stütze, da der Stamm noch flexibel und windempfindlich ist.

In nicht-tropischen Klimazonen wird Delonix regia ausschließlich in Töpfen kultiviert: Man wählt einen großen, gut durchlässigen Topf mit einem nährstoffreichen Substrat und stellt die Pflanze im Winter an einen frostfreien Ort ins Haus (Gewächshaus, Veranda, heller Innenraum).

Durch schrittweises Umtopfen können Sie das Wachstum kontrollieren und gleichzeitig eine gute Vitalität gewährleisten.

ERNTE

Wann und wie sollte ich meine Delonix regia-Pflanze ernten?

Delonix regia wird nicht zur Nahrungsmittelgewinnung angebaut.

Aus botanischer Sicht trägt der Baum zwittrige Blüten und kann daher als selbstfruchtbar betrachtet werden, da er Früchte produzieren kann, ohne dass unbedingt ein anderes Individuum in der Nähe erforderlich ist.

Allerdings ist kein Teil der Pflanze für den täglichen Verzehr bestimmt.

Blätter, Stängel, Blüten, Samen und Früchte (Hülsen) haben weder im Gartenbau noch im Haushalt einen anerkannten Nährwert.

Daher gibt es kein Erntealter, keine zeitliche Begrenzung in Tagen und keine zu beschreibende kulinarische Zubereitungsmethode.

Die Samen sind hart und werden nur zum Aussäen verwendet, niemals als Nahrungsmittel.

Die Schoten und Blüten gelten als ungenießbar, vom Verzehr wird abgeraten.

Folglich ist Delonix regia geschmacklos, da es sich bei der Pflanze ausschließlich um eine Zierpflanze handelt.

Ein Anbau dieser Art sollte ausschließlich wegen ihres ästhetischen Wertes und nicht zur Gewinnung von Lebensmitteln erfolgen.

KRANKHEITEN & SCHÄDLINGE

Was wird Delonix regia schützen?

Delonix regia ist im Allgemeinen ein robuster Baum, aber es können einige Krankheiten und Schädlinge auftreten, insbesondere außerhalb tropischer Klimazonen oder wenn er in Töpfen kultiviert wird.

Die häufigsten Schädlinge sind Schildläuse, Blattläuse an jungen Trieben und Spinnmilben bei warmen, trockenen Bedingungen.

Diese Parasiten schwächen die Pflanze, verursachen eine Vergilbung des Laubs und verlangsamen das Wachstum.

Die gefährlichsten Probleme sind auf Pilzkrankheiten zurückzuführen, darunter Wurzelfäule aufgrund von Staunässe und schlecht entwässertem Boden sowie bestimmte Blattflecken in feuchten und schlecht belüfteten Klimazonen.

Um dies zu vermeiden, ist es unerlässlich, für eine perfekte Drainage zu sorgen, übermäßiges Gießen, insbesondere in kühlen Perioden, zu vermeiden und den Flammenbaum an einem sonnigen und gut belüfteten Standort zu pflanzen.

Die regelmäßige Kontrolle des Laubes ermöglicht ein schnelles Eingreifen, während eine gut genährte und nicht gestresste Pflanze naturgemäß weniger anfällig für Angriffe ist.

Samen der Roten Flammenblume (Delonix regia)

Une plante tropicale emblématique aux graines rouge vif, utilisée depuis des siècles comme colorant naturel.