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PASSIONSFRUCHT-Samen - Grenadilla (Passiflora edulis)

PASSIONSFRUCHT-Samen - Grenadilla (Passiflora edulis)

10 Passionsfruchtsamen (Passiflora edulis) + alle Anbautipps von der Aussaat bis zur Ernte

Passiflora edulis, besser bekannt als Passionsfrucht, ist eine wüchsige, exotische Kletterpflanze, die sowohl für ihre prächtigen Blüten als auch für ihre köstlichen Früchte geschätzt wird. Ihre großen weißen und violetten Blüten sind ein echter Blickfang und verleihen Garten und Terrasse ein tropisches Flair.

Sie lässt sich in milden Klimazonen im Freien oder andernorts in Töpfen leicht anbauen, wächst schnell und liefert reichlich duftende Früchte, die reich an Vitaminen und Antioxidantien sind.

Sein einzigartiger Geschmack, süß und spritzig zugleich, erfreut den Gaumen und eignet sich gleichermaßen gut für Säfte, Desserts und Gourmetgerichte.

Wer Passiflora edulis anbaut, holt sich ein Stück Paradies nach Hause und kann zudem seine eigenen exotischen Früchte genießen.

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ART DER PFLANZEN

Wie baut man Passionsfrüchte richtig an?

Die Passionsfrucht (Passiflora edulis) ist eine mehrjährige tropische Kletterpflanze, die im Allgemeinen 5 bis 8 Jahre alt wird, in milden Klimazonen sogar noch länger.

Es wird weniger widerstandsfähig sein als dasBlaue Passionsblume(nicht essbar), aber besser geeignet für gemäßigte Klimazonen.

Sie ziehen eine wüchsige Kletterpflanze heran, die in warmen Klimazonen immergrüne Blätter hat, in Europa jedoch halbimmergrüne.

Mit einer soliden Unterkonstruktion kann es eine Länge von 5 bis 8 m erreichen.

Es produziertessbare FrüchteSie sind sehr aromatisch, reich an Vitaminen, und einige Blätter werden auch für entspannende Aufgüsse verwendet.

Die Früchte sind nicht giftig, aber die rohen Blätter und Wurzeln enthalten Alkaloide und sollten mit Vorsicht verzehrt werden.

Sie lässt sich in Nordeuropa leicht in Töpfen und im Süden im Freiland anbauen, da die Pflanze frostempfindlich ist.

Sie blüht hauptsächlich von Juni bis September, in einem beheizten Gewächshaus manchmal auch früher.

Es besitzt eine normale Wurzel, keine Zwiebel- oder Rhizomwurzel, und seine Vegetation bleibt in tropischen Klimazonen beständig.

Man isst die Früchte roh, halbiert oder als Saft, Sorbet, Marmelade oder Gebäck.

Geerntet wird, wenn die Haut leicht runzelt und einen intensiven Duft verströmt.

Zwischen Aussaat und Ernte vergehen je nach Wärme und Licht 12 bis 18 Monate.

Nach dem Einpflanzen einer veredelten oder durch Stecklinge gezogenen Pflanze kann man manchmal schon im ersten Jahr ernten. Bei einer herkömmlichen Sämlingpflanze dauert es ansonsten zwei bis drei Jahre.

Die Pflanze blüht nach etwa 8 bis 12 Monaten und trägt dann, bei erfolgreicher Bestäubung, schnell Früchte.

In Europa ist häufig eine manuelle Bestäubung erforderlich.

In puncto Winterhärte verträgt die essbare Passionsblume kurzzeitig Temperaturen von -2 bis -3 °C, stirbt aber unter -5 °C ab.

Man schützt die Pflanze daher mit einer dicken Mulchschicht, einer Winterabdeckung und vor allem dadurch, dass man sie in einem Topf zieht und sie im Herbst in ein kaltes Gewächshaus oder auf die Veranda holt.

Pflanzen Sie die Weinrebe an einem sonnigen Standort in nährstoffreichem, gut durchlässigem Boden, da Wärme die Blüte beschleunigt und die Fruchtbildung steigert.

So kann man auch in Europa mit einem guten Standort und einem frostfreien Winter problemlos eine duftende Ernte erzielen.

STANDORT

Wo kann man Passiflora edulis pflanzen?

Die essbare Passionsblume pflanzt man in voller Sonne, da sie Wärme und Licht zum Blühen und anschließenden Fruchten benötigt.

Sie verträgt leichten Halbschatten, aber die Ernte fällt dann geringer aus.

In ihrer natürlichen Umgebung im tropischen Südamerika wächst Passiflora edulis am Rande warmer, feuchter Wälder auf nährstoffreichen, gut durchlässigen Böden.

In Europa würde man daher eine nach Süden ausgerichtete Wand oder ein helles Gewächshaus bevorzugen.

Ihr Wuchsverhalten entspricht weiterhin dem einer kräftigen Kletterpflanze.

Im freien Gelände erreicht man oft eine Höhe von 5 bis 8 m und eine Breite von 3 bis 5 m, wenn man an einer Pergola oder einem Spalier trainiert.

Im Topf bleibt die Pflanze kompakter, etwa 2 bis 3,5 m hoch und 1,5 bis 2,5 m breit, abhängig von der Größe des Gefäßes und der jährlichen Größe.

Sie schützen die Pflanze vor dem kalten Wind, denn die Stängel brechen leicht und die Blüten fallen ab.

Ein warmer und geschützter Standort verbessert die Fruchtproduktion deutlich.

Sie verträgt kurze Trockenperioden, aber diese verlangsamen ihr Wachstum und führen zum Absterben der Früchte.

Deshalb gießt man im Sommer regelmäßig, besonders in Töpfen, und achtet dabei auf eine gute Drainage des Bodens.

Ihre duftenden Blüten sind für Bienen sehr attraktiv.Hummeln und Schmetterlinge, was die Bestäubung in IhremGemüsegartenDie

Als Begleitpflanzen kombiniert manTomaten,Basilikumoder Sorgen, denn sie locken Bestäuber an und fördern die Artenvielfalt rund um die Weinrebe.

Die Pflanze hat keine Dornen und produziert keinen nennenswerten reizenden Milchsaft, aber einige Teile enthalten milde Alkaloide, daher sollten Sie den Verzehr von rohen Blättern und Wurzeln vermeiden.

Ihre Wurzeln bleiben flach und nicht invasiv, sodass sie weder Fundamente noch Rohre gefährden.

Daher können Sie Passionsblumen in der Nähe einer Mauer anpflanzen, ohne dass ein strukturelles Risiko besteht.

ERDE & PFLANZUNG

Welche Blumenerde sollte ich für eine Passionsfruchtpflanze verwenden?

Passionsfrüchte gedeihen am besten in nährstoffreichem, leichtem und sehr gut durchlässigem Boden, da die Pflanze schnell wächst und viele Blüten und anschließend Früchte hervorbringt.

Sie wählen einen tiefgründigen, lockeren und humusreichen Boden, da die Wurzeln der Pflanze diesen bis in eine Tiefe von 40 bis 60 cm gut durchdringen können und von einem guten Wasservorrat ohne Staunässe profitieren.

Am ungünstigsten ist ein verdichteter, lehmiger und schlecht entwässerter Boden, da sich dort Wasser staut und die Wurzeln dann verfaulen.

Sehr sandiger und nährstoffarmer Boden stellt ebenfalls ein Problem dar, da er zu schnell austrocknet und die Blütenbildung beeinträchtigt.

Deshalb sollten Sie schwere oder sehr trockene Böden vermeiden.

Um Ihren Boden in Europa zu verbessern, mischt man Gartenerde mit reifem Kompost und grobem Sand oder Perlit.

Im Frühjahr gibt man außerdem gut verrotteten Mist hinzu, da die Pflanze weiterhin viele Nährstoffe benötigt.

Im Topf verwendet man 40 % nährstoffreiche Blumenerde, 30 % Gartenerde, 20 % Perlit oder Sand und 10 % Kompost.

Dadurch erhalten Sie ein fruchtbares, aber gut durchlässiges Substrat.

Der ideale pH-Wert liegt zwischen 6 und 7, also leicht sauer bis neutral. Ein pH-Wert von 5,5 bis 7,5 wird toleriert, außerhalb dieses Bereichs verlangsamt sich das Wachstum jedoch.

Die Drainage muss ausgezeichnet bleiben: Der Boden sollte kühl, aber niemals wassergesättigt sein.

Deshalb meidet man verdichtete Böden und bevorzugt humusreiche, durchlüftete und lebendige Böden.

Zum Schluss mulcht man den Bereich um die Basis mit abgestorbenen Blättern oder Holzspänen, da dies die Feuchtigkeit speichert, den Boden nährt und die Wurzeln vor der europäischen Kälte schützt.

In tiefgründigem, nährstoffreichem und gut durchlässigem Boden blüht Ihre Passionsblume (Passiflora edulis) schneller und produziert auch in gemäßigten Klimazonen duftende Früchte.

BEWÄSSERUNG

Wie gießt man Passionsblumen (Passiflora edulis) richtig?

Die Passionsblume muss im Sommer regelmäßig gegossen werden, da ihr schnelles Wachstum und die Fruchtbildung viel Wasser benötigen.

Im Freiland bewässert man in Perioden intensiver Hitze 2 bis 3 Mal pro Woche, danach passt man die Bewässerung je nach Niederschlag und Bodenbeschaffenheit an.

Im Winter sollte die Bewässerung deutlich reduziert werden: Leichtes Gießen alle zwei bis drei Wochen ist ausreichend, wenn die Pflanze in einem Gewächshaus oder Wintergarten steht, da überschüssiges kaltes Wasser schnell zu Wurzelfäule führt.

Die Pflanze verträgt sehr kaltes Wasser nicht gut, insbesondere nicht bei warmen Wurzeln im Sommer oder im Winter auf feuchtem Boden.

Deshalb sollten Sie möglichst lauwarmes Wasser verwenden.

Wenn Sie das Laub häufig befeuchten, bleibt die Passionsblume recht widerstandsfähig, aber in feuchten und schlecht belüfteten Klimazonen begünstigen Sie Mehltau oder Blattflecken.

Gießen Sie daher direkt an der Basis der Pflanze. Mulchen ist weiterhin empfehlenswert, da es die Feuchtigkeit speichert, Temperaturschwankungen ausgleicht und die Bodengesundheit verbessert.

Man verwendet Stroh, Laub oder Holzspäne in einer 5 bis 10 cm dicken Schicht.

In Töpfen muss man häufiger gießen, da das Substrat schnell austrocknet. Im Sommer gießt man alle zwei bis drei Tage, in einem beheizten Gewächshaus sogar täglich, wobei das Wasser gut ablaufen sollte.

Im Winter lässt man die Oberfläche vor dem leichten Bewässern antrocknen.

Die Passionsblume bevorzugt eine jährliche Niederschlagsmenge von 1000 bis 1500 mm, die gut verteilt ist.

Sie verträgt aber mindestens 700 mm Niederschlag bei zusätzlicher Bewässerung und maximal bis zu 2000 mm, wenn der Boden gut durchlässig bleibt.

So produziert Ihre Passiflora edulis bei nährstoffreichem Boden, regelmäßiger Bewässerung und ausreichend Wärme auch im europäischen Klima reichlich Blüten und duftende Früchte.

DÜNGER

Wie pflegt man eine Passionsblume (Passiflora edulis) richtig?

Die essbare Passionsblume benötigt regelmäßige Düngung, da sie schnell wächst und viele Blüten und anschließend Früchte produziert.

Sie sollten jedoch einen Überschuss an Stickstoff vermeiden, da dieser zwar zu Laubwachstum, aber nur geringer Fruchtbildung führt.

Ein ausgewogener Dünger wirkt gut, besonders in Kombination mit einer zusätzlichen organischen Zufuhr.

Man verwendet entweder einen langsam wirkenden, granulierten Universaldünger oder einen Flüssigdünger für Obstpflanzen.

Im Freiland wird der Granulatdünger im Frühjahr und dann wieder zu Beginn des Sommers ausgebracht.

Bei Topfpflanzen empfiehlt sich von März bis September alle 10 bis 15 Tage ein Flüssigdünger, da das Substrat schnell aufgebraucht ist.

Im Winter stellt man die Düngung ein, damit die Pflanze sich erholen kann.

Gut verrotteter Mist oder reifer Kompost eignen sich weiterhin hervorragend.

Man gibt im Frühjahr 3 bis 5 cm Erde an der Basis hinzu und mulcht dann.

Dies nährt die Pflanze, verbessert den Boden und stabilisiert die Feuchtigkeit.

Für eine reiche Ernte wählt man einen Dünger, der reich an Kalium und Phosphor ist, beispielsweise einen NPK-Dünger mit einem Verhältnis von etwa 5-7-10 oder 6-8-12, da diese Elemente die Blüten- und Fruchtbildung anregen.

Häufige Mängel betreffen Stickstoff, Magnesium und Eisen.

Ein Stickstoffmangel führt zu blassen Blättern und verlangsamtem Wachstum.

Ein Magnesiummangel führt zu einer Gelbfärbung der Blätter zwischen den Blattadern.

Eisenmangel verursacht Chlorose an jungen Blättern, insbesondere auf kalkhaltigen Böden.

Man korrigiert das mit Kompost, Mist.NesselVerdünnen oder Eisenchelat, falls erforderlich.

Daher bleibt der beste Plan einfach: Kompost im Frühjahr, ausgewogener Dünger während der Saison und dann eine kaliumreiche Düngung vor der Blüte.

Bei regelmäßiger Düngung bleibt Ihre Passionsblume gesund und produziert auch im europäischen Klima duftende Früchte.

ANLEITUNG ZUM AUSSAAT

Wie sät man Passionsblumensamen (Passiflora edulis) aus?

Die Keimungsrate von Passiflora edulis-Samen schwankt im Allgemeinen zwischen 30 und 40 %, ist aber manchmal auch geringer.

Die Keimung dauert 15 bis 30 Tage, manchmal bis zu 6 Wochen, wenn die Temperatur niedrig bleibt.

Die Aussaat sollte bei 24–28 °C erfolgen, da Wärme die Keimung deutlich beschleunigt. Unter 20 °C keimen die Samen schlecht oder verfaulen.

In Europa sät man hauptsächlich von Februar bis Mai im Haus oder in einem beheizten Gewächshaus aus und verpflanzt die Pflanzen dann nach den letzten Frösten.

Die Aussaat kann auch im September in einem beheizten Gewächshaus erfolgen, das Wachstum verläuft dann aber langsamer.

Man gießt mit einem feinen Sprühnebel, da junge Sämlinge noch empfindlich sind und leicht umfallen können.

Das Substrat sollte feucht, aber niemals durchnässt sein.

Man verwendet ein leichtes und gut durchlässiges Substrat und sorgt anschließend für gute Belüftung des Mini-Gewächshauses.

Nacktschnecken fressen junge Pflanzen in Innenräumen selten, aber nach dem Umpflanzen ins Freie befallen sie diese schnell.

Man schützt es also mit Barrieren oder Eisengranulat.

Stellen Sie die Sämlinge für die ersten Tage an einen hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung und erhöhen Sie dann allmählich die Lichtintensität.

Der Samen wird in einer Tiefe von 0,5 bis 1 cm ausgesät, da er zum Keimen etwas Dunkelheit benötigt.

So erhält man mit Wärme, gleichbleibender Luftfeuchtigkeit und sanftem Licht schnell kräftige junge Passionsblumen.

ANLEITUNG ZUM PFLANZEN

Wie pflanzt man Passionsfrüchte richtig?

Die essbare Passionsblume pflanzt man im Frühling, in Europa von April bis Juni, wenn keine Frostgefahr mehr besteht und sich der Boden erwärmt hat.

Aus einem Sämling wird die Pflanze ins Freiland verpflanzt, sobald sie 20 bis 30 cm hoch ist, mehrere gut ausgebildete Blätter und kräftige Wurzeln besitzt, in der Regel 8 bis 12 Wochen nach dem Auflaufen.

Man wählt einen nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden, gräbt ein Loch, das doppelt so breit ist wie der Wurzelballen, und mischt dann Gartenerde, Kompost und Sand.

Nach dem Einpflanzen gründlich wässern, mulchen und darauf achten, dass der Boden kühl, aber nicht nass ist.

Man installiert von Anfang an eine stabile Stütze, weil die Weinrebe schnell wächst.

Ein Rankgitter, ein Drahtgitterzaun oder eine Pergola sind nach wie vor unerlässlich.

Wir sprechen hier nicht von einer klassischen Stütze, sondern von einer horizontalen oder vertikalen Rankhilfe, da die Pflanze mit ihren Ranken klettert.

Im Freiland pflanzt man die Pflanzen in einem Abstand von etwa 2 bis 3 Metern und schneidet sie nach der ersten Saison leicht zurück, um die Zweige zu verdichten.

Man düngt im Frühling, gießt im Sommer regelmäßig und schützt vor kaltem Wind.

In Nordeuropa ist die Kultivierung im Topf nach wie vor ideal.

Man verwendet einen Behälter mit einem Volumen von mindestens 30 bis 50 Litern und einer nährstoffreichen, gut durchlässigen Mischung.

Sie topfen die Pflanze alle zwei Jahre um, gießen im Sommer häufiger und düngen sie alle zwei Wochen mit Flüssigdünger.

Im Winter holt man die Pflanze ins Haus, zum Beispiel in ein kaltes Gewächshaus, auf die Veranda oder in einen hellen, frostfreien Raum, da Passiflora edulis keinen starken Frost verträgt.

ERNTE

Wann und wie kann ich meine Passionsfrüchte ernten?

Die essbare Passionsblume ist nicht immer selbstfruchtbar.

Einige Sorten tragen von selbst Früchte, viele bringen aber durch Fremdbestäubung mehr Früchte hervor.

In Europa verbessert man die Ernte oft, indem man die Blüten von Hand mit einem Pinsel bestäubt.

Aus einem Samen bildet die Pflanze unter guten Bedingungen mit Wärme und Licht nach 12 bis 18 Monaten ihre ersten Früchte.

Nach dem Einpflanzen einer jungen, bereits gut entwickelten Pflanze kann man manchmal schon nach 6 bis 10 Monaten ernten.

Die Früchte reifen etwa 60 bis 80 Tage nach der Blüte. Die Frucht ist der hauptsächlich essbare Teil der Pflanze.

Man pflückt sie, wenn sie schwer, duftend und leicht runzelig wird oder wenn sie von selbst abfällt.

Man halbiert die Frucht und verzehrt das frische Fruchtfleisch als Saft, Sorbet oder Marmelade.

Die Samen werden mit dem Fruchtfleisch gegessen, da sie knackig bleiben und reich an Ballaststoffen sind.

Sie können sie auch waschen und trocknen für Ihre nächste Aussaat.

Die Blüten werden manchmal in kleinen Mengen verzehrt, zum Beispiel als Dekoration oder in einem leichten Aufguss, aber man erntet sie am Tag ihrer Öffnung.

Aus den Blättern lässt sich, wenn sie richtig getrocknet werden, ein entspannender Aufguss zubereiten; roh sollten sie jedoch niemals verzehrt werden.

Die Stängel hingegen sind nicht essbar.

Eine reife Ernte erkennt man am intensiven Aroma, der klar definierten Farbe und der leicht runzeligen Schale der Früchte.

Schwere, duftende Früchte deuten auf süßes, reifes Fruchtfleisch hin. Da die Reifung schnell erfolgt, sollten sie während der Saison alle zwei bis drei Tage geerntet werden.

KRANKHEITEN & SCHÄDLINGE

Wie können wir Passiflora edulis schützen?

Die essbare Passionsblume bleibt recht robust, ist aber in feuchten europäischen Klimazonen oder in Gewächshäusern anfällig für verschiedene Krankheiten und Schädlinge.

Zu den häufigsten Problemen zählen Blattläuse (Aphis gossypii), Schildläuse (Planococcus citri), Spinnmilben (Tetranychus urticae) und manchmal auch Weiße Fliegen (Trialeurodes verdampfer).

Diese Insekten schwächen die Blätter, verlangsamen das Wachstum und übertragen Viren.

Bei Krankheiten treten häufig Echter Mehltau (Oidium spp.), Anthraknose (Colletotrichum gloeosporioides) und Wurzelfäule aufgrund von Phytophthora oder Pythium in zu nassen Böden auf.

Die gefährlichsten Krankheiten bleiben Viren, wie zum Beispiel das Gurkenmosaikvirus (CMV) oder das Passionsblumenmosaikvirus, da sie die Blätter verformen und die Fruchtbildung verhindern.

Wurzelfäule stellt ebenfalls ein ernstes Risiko dar, insbesondere in nassen Wintern.

In diesen Fällen verwelkt die Pflanze schnell.

Um diese Probleme zu vermeiden, sollte die Passionsblume immer in sehr gut durchlässigen und gut durchlüfteten Boden gepflanzt werden.

Man gießt die Pflanzen an der Basis, ohne das Laub zu benetzen, man setzt sie mit ausreichend Abstand zueinander, um die Luftzirkulation zu fördern, und man entfernt kranke Blätter umgehend.

Man kontrolliert die Pflanzen ab dem Frühjahr auf Insektenbefall und behandelt sie gegebenenfalls mit schwarzer Seife, Rapsöl oder setzt Marienkäfer aus.

In einem Gewächshaus sorgt man für regelmäßige Belüftung und vermeidet stehende Feuchtigkeit.

Außerdem wählt man gesunde Pflanzen und reinigt die Werkzeuge, um Viren einzudämmen.

Bei gut durchlässigem Boden, guter Belüftung und regelmäßiger Kontrolle bleibt Ihre Passiflora edulis gesund und ertragreich.

PASSIONSFRUCHT-Samen - Grenadilla (Passiflora edulis)

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