🌿 Anbauart und großes Pflanzenporträt
Die Araucaria araucanaist ein immergrüner Baum.
Sie ist weder ein Strauch, noch eine krautige Pflanze, noch eine Einjährige.
Im Gegenteil, sie entwickelt sich mit der Zeit zu einem großen, majestätischen Baum, der sehr alt werden kann.
Im Allgemeinen beträgt ihre Lebenserwartung mehrere hundert Jahre.
Unter guten Bedingungen kann sie sogar 800 bis 1000 Jahreüberdauern.
Ihr Laub ist immergrün, was bedeutet, dass sie ihre Blätter das ganze Jahr über behält.
Dies ermöglicht es ihr, zu jeder Jahreszeit dekorativ zu bleiben.
Dieser Baum kann in voller Erde etwa 20 bis 30 Meter hochwerden, in seinem ursprünglichen Lebensraum manchmal sogar noch höher.
Im Anbau bleibt er oft etwas bescheidener, behält aber dennoch eine schöne Präsenz.
Sein Wurzelsystem besteht aus einer normalen Wurzelund nicht aus einer Zwiebel oder einem Rhizom.
Es ist auch keine Geophyt. Es handelt sich um einen langsam, aber stetig wachsenden Holzbaum.
🌰 Verwendung, essbarer Wert und Vorsichtsmaßnahmen
Die Chilenische Araukarie wird hauptsächlich als Zierbaumkultiviert.
Ihr Hauptinteresse ist dekorativ.
Diese Art hat jedoch auch einen essbaren Wert.
Tatsächlich sind ihre Samen, auch Araukarien-Pinienkerne genannt, essbar.
Sie werden von weiblichen Exemplaren produziert, wenn ein männliches Exemplar zur Bestäubung in der Nähe ist.
Diese Samen sind fleischig, ziemlich groß und werden traditionell in einigen Regionen Südamerikas verzehrt.
Im Gegensatz dazu ist der Baum in europäischen Gärten nicht wirklich für eine bedeutende medizinische oder aromatische Verwendung bekannt.
Zudem gilt er im klassischen Gartenbau nicht als offen giftige Pflanze.
Allerdings sind seine Blätter sehr steif und stachelig.
Sie können daher bei Kontakt Verletzungen verursachen, insbesondere bei gut bestückten jungen Exemplaren.
Daher sollte er nicht an engen Durchgängen oder in unmittelbarer Nähe von Bereichen gepflanzt werden, die von kleinen Kindern frequentiert werden.
🪴 Topfkultur oder Freiland
Die Araucaria araucanawird hauptsächlich im Freilandkultiviert.
Dies ist übrigens die beste Option, um ihr eine gute Entwicklung und die Entfaltung ihrer einzigartigen Silhouette zu ermöglichen.
Die Topfkultur ist in den ersten Jahren möglich, insbesondere für eine junge Pflanze aus Samen.
Diese Anbauart ist jedoch auf lange Sicht nicht geeignet.
Tatsächlich benötigt ihr Wachstum schließlich Platz, sowohl für die Wurzeln als auch für den oberirdischen Teil.
Daher wird eine Umpflanzung ins Freiland schnell bevorzugt.
🌸 Blüte, Fruchtbildung und Reifealter
Die Chilenische Araukarie blüht nicht wie eine klassische Blütenpflanze.
Sie ist ein Nadelbaum. Sie produziert daher Reproduktionsorgane, männliche und weibliche, in Form von Zapfen.
Die Blütezeit oder genauer gesagt die Reproduktionsperiode liegt je nach Klima in der Regel zwischen Juni, Juli und August.
Man muss jedoch geduldig sein, da dieser Baum lange braucht, um erwachsen zu werden.
Im Allgemeinen beginnt er seine Zapfen ab einem Alter von 15 bis 25 Jahrenzu produzieren, manchmal auch etwas später.
Man sollte also nicht mit einer schnellen Ernte nach der Aussaat rechnen.
Zwischen der ersten Aussaat und der ersten Samenproduktionmuss man oft mit 15 bis 30 Jahrenrechnen.
Ebenso dauert es zwischen dem Pflanzen eines jungen Baumes und einer möglichen Produktion mehrere Jahre.
Dieser Baum ist also auf lange Sicht angelegt.
🍽️ Ernte der Samen und Zubereitung für den Verzehr
Wenn die weiblichen Zapfen reif sind, geben sie schließlich große essbare Samen frei.
Diese können geerntet werden, wenn sie natürlich abfallen oder wenn sich der Zapfen bei Reife auflöst.
Danach werden sie in der Regel gekochtverzehrt, meistens gekocht, gegrillt oder geröstet.
Ihre Textur wird dann angenehmer.
Ihr Geschmack erinnert ein wenig an Kastanien, mit einer mehligen und süßen Note.
Man sollte diese Pflanze also nicht als schnellwachsenden Obstbaum betrachten. Hier ist die Ernte spät.
Dennoch kann sie bei einem gut etablierten, erwachsenen und unter guten Bedingungen kultivierten Baum interessant werden.
❄️ Winterhärte und Kältetoleranz
Die Araucaria araucanaist eine der kälteresistentesten Araukarien.
Gerade das macht sie im Vergleich zu anderen Arten der Gattung so interessant.
Sie kann etwa -15°C bis -20°Cvertragen, wenn sie gut etabliert ist, in gut durchlässigem Boden steht und im Winter keine übermäßige Staunässe herrscht.
Dies macht sie zu einer sehr guten Wahl für viele Regionen Frankreichs.
Junge Pflanzen sind jedoch empfindlicher als ausgewachsene Exemplare.
In einem Grenzgebiet ist es daher besser, einen vor kalten Winden geschützten Standort zu wählen und schwere Böden zu vermeiden, die wassergesättigt bleiben.
Zudem hilft eine dicke Mulchschicht am Fuß, die Wurzeln in den ersten Wintern zu schützen.
In den kältesten Regionen kann auch ein Winterschutzvliesin den ersten Jahren nützlich sein.
Schließlich ist es ratsam, zu heiße Standorte mit anschließendem Trockenfrost zu vermeiden, da dies junge Pflanzen belasten kann.
⏳ Eine Pflanze der Geduld für einen außergewöhnlichen Garten
Die Affenbaum ist kein hastiger Baum.
Im Gegenteil, sie wächst langsam, reift langsam und muss sich verdienen. Doch genau das macht ihren Wert aus.
Mit ihrer beeindruckenden Langlebigkeit, ihrem immergrünen Laub, ihrer hohen Winterhärteund ihrem völlig einzigartigen Aussehenbietet sie weit mehr als nur einen dekorativen Baum.
Sie wird im Laufe der Jahre zu einem wahren Herzstück des Gartens.
Wenn Sie eine seltene, originelle und generationenübergreifende Art suchen, gehört Araucaria araucanaeindeutig zu den besten Optionen.