Fruits capules qu'ets ce qu'un fruit capsule

WAS IST EINE KAPSELFRUCHT? DEFINITION

WAS IST EINE KAPSELFRUCHT? DEFINITION

Im Botanischen Lexikon ist die Kapselfrucht eine ganz bestimmte Fruchtart. Es handelt sich um eine Trockenfrucht, die mehrere Samen enthält und sich durch Aufspringen öffnet. Eine Kapselfrucht ist eine trockene, aufspringende Frucht mit einer festen Wand, die aus einem oder mehreren Fruchtblättern besteht.

Die Kapsel entsteht aus einem Fruchtknoten mit mehreren verwachsenen Fruchtblättern, die entweder ein- oder mehrkammerig sind. Die Verbreitung erfolgt durch verschiedene Prozesse: Schlitze, Poren, Klappen.

  • Dehiszenz bezeichnet das Phänomen der spontanen Öffnung der Frucht zur Freisetzung ihrer Samen.
  • Ein Fruchtblatt ist eine Schutzhülle, die die Samenanlagen bei Blütenpflanzen umschließt.

Es gibt verschiedene Arten von Fruchtkapseln:

Da die Pflanzenwelt äußerst vielfältig ist, gilt dies ebenso für die Welt der Früchte. Tatsächlich gibt es zahlreiche Fruchtarten, darunter auch verschiedene Kapselfrüchte. Eine aufspringende Fruchtkapsel kann folgende Eigenschaften aufweisen: akrozid, anomalizid, basicid, circumscisid, dentizid, lokulizid, operculat, porizid, septizid oder valvular.

Beispiele für die gebräuchlichsten Kapseln sind:


Die Fruchtkapsel durch Dehiszenz-Septizid

Das Aufplatzen der Fruchtkapsel des Purpur-Fingerhuts wirkt septizid.

Eine septizide Kapsel ist eine Art Kapselfrucht, deren Öffnung an den Interkarpellärscheiden oder Nahtzonen zwischen den Fruchtblättern erfolgt.

Sie entsteht durch die Entfaltung mittels Trennung einer embryonalen Schicht.

Septizide Kapseln weisen Dehiszenzlinien auf, die mit den Nähten der Ovarial- oder Plazentasepten, also zwischen den Fruchtblättern, übereinstimmen.

Das hier gezeigte Beispiel ist eine Frucht des Fingerhuts, einer Art von septisch gekapselter Frucht – Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). (Fotoquelle)




Die Fruchtkapsel durch Dehiszenz-Lokulizid

Die Kapselfrucht entsteht durch lokulizide Dehiszenz einer Lagerstroemia

Zu den Kapselfrüchten zählt auch die Loculicial-Dehiszenzkapsel. Diese zeichnet sich durch Schlitze in der Mitte jedes Fruchtblatts aus.

Beschreibt das Aufplatzen einer Kapsel an der Mittelrippe der Fruchtfächer. Diese Art des Aufplatzens findet sich bei bestimmten Pflanzen wie Tulpen oder Kreppmyrten.

Das abgebildete Beispiel stellt eine Kapsel der Kreppmyrte (Lagerstroemia speciosa) – Familie Lythraceae dar (Fotoquelle)


Fruchtkapseln, die durch Dehiszenz mit paraplazentaren Spalten entstehen:

Fruchtkapseln, die durch Dehiszenz mit paraplazentaren Spalten entstehen:

Kommen wir nun zu Früchten mit Kapseln, die sich über paraplazentare Spalten öffnen. Dieser eher technische Begriff bezeichnet die Öffnung durch sterile Klappen.

Die Samen bleiben an der inneren Struktur der Frucht haften. Diese Art von Kapsel findet sich häufig bei Orchideen und Schotenpflanzen, darunter auch Arten aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae ).

Beachten Sie, dass es verschiedene Schotentypen gibt. Das gegenüberliegende Foto zeigt die Schoten der Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) – Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) . ( Fotoquelle )


Die Fruchtkapsel, die durch kreisförmige oder quer verlaufende Dehiszenz entsteht:

Pyxis und Samen des weißen Bilsenkrauts (Hyoscyamus albus)

Wir kommen nun zu den Kapselfrüchten mit kreisförmiger oder quer verlaufender Öffnung. Diese Kapselfruchtart zeichnet sich außerdem dadurch aus, dass sie sich durch das Ablösen eines apikalen Deckels öffnet. Dieser Deckel wird auch Operculum genannt.

Diese Art von Trockenfrüchten wird auch Pyxidium genannt. Pyxidien kommen in verschiedenen Pflanzenarten vor. Man findet sie beispielsweise in Wegerich, Bilsenkraut und Vogelmiere.

Das gegenüberliegende Foto zeigt ein Pyxidium des Weißen Bilsenkrauts (Hyoscyamus albus), einer giftigen Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Fotoquelle).


Fruchtkapseln durch porizide oder valvuläre Dehiszenz

Die Fruchtkapsel durch porizide oder valvuläre Dehiszenz

Kapselfrüchte, die durch porizide Dehiszenz entstehen, kommen in der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) vor. Diese Früchte entstehen durch das Öffnen von Klappen oder Poren im oberen Teil der Kapsel.

Anders als runde und quer verlaufende Kapseln öffnet sich diese Kapsel nicht wie ein Deckel. Die Samen werden durch kleine Löcher vom Wind freigesetzt. Das ist vergleichbar mit einem Salzstreuer.

Das gegenüberliegende Foto zeigt eine typische Mohnkapsel (Papaver rhoeas) aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae ) (Fotoquelle) .

Schließlich gibt es noch andere Arten von Kapselfrüchten, die wir sicherlich in einem zukünftigen Artikel besprechen werden: Fälle von explosiver Fruchtöffnung! Tatsächlich erfolgt die Samenverbreitung bei einigen Pflanzen durch das Auswerfen der Samen über weite Strecken.

Diese Art der Verbreitung wird als Autochorie bezeichnet. Sie findet sich bei bestimmten Arten wie einigen Geranien, Veilchen und Fleißigen Lieschen. Auch die Gewürzgurke gehört zu dieser Pflanzengruppe.

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