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Monde Végétal

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PFLANZE - Schafgarbe - (Achillea millefolium)

PFLANZE - Schafgarbe - (Achillea millefolium)

1 Schafgarben-Pflanze (Achillea millefolium)

Im Topf verkaufte Pflanze, je nach Saison zwischen 5 und 20 cm hoch.

Die Schafgarbe ist eine sehr pflegeleichte Staude. Man erkennt sie schnell an ihren weißen Doldenblüten und ihrem fein geschnittenen Laub.

Sie wächst natürlich auf Wiesen und passt sich vielen Bedingungen an.

Ihr Hauptvorteil liegt in ihrer großen Vielseitigkeit.

Tatsächlich ist sie sowohl dekorativ im Garten, nützlich, um Bestäuber anzuziehen, als auch für ihre medizinischen Eigenschaften bekannt.

Außerdem benötigt sie sehr wenig Pflege, was sie zu einer idealen Pflanze für alle Gärtner macht.

Der Anbau von Schafgarbe ist daher eine ausgezeichnete Wahl, wenn Sie eine widerstandsfähige, langlebige und nützliche Pflanze suchen.

Sie eignet sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Gärtner und verleiht dem Garten eine natürliche und wilde Note.

BILDNACHWEIS : Monde Végétal

Kulturrat

Alle Anbauhinweise liegen Ihren Bestellungen als gedruckte Informationsblätter bei. Für einige Pflanzen gibt es außerdem eigene Video-Tutorials auf Monde Végétal TV.

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ART DER PFLANZEN

Die Schafgarbe ist eine besonders robuste, mehrjährige krautige Pflanze.

Sie kann viele Jahre alt werden, oft zwischen 5 und 10 Jahre, oder sogar länger, wenn die Bedingungen günstig sind.

Ihr Laub ist laubabwerfend, was bedeutet, dass sie im Winter verschwindet, bevor sie im Frühling wieder austreibt.

Sie erreicht normalerweise eine Höhe von 40 bis 80 cm und eine Breite von etwa 30 bis 50 cm.

Ihr Wuchs ist aufrecht und leicht buschig, wodurch sie schöne Horste im Garten bilden kann.

Ihr Wurzelsystem besteht aus kriechenden Rhizomen, die es ihr ermöglichen, sich im Laufe der Zeit allmählich auszubreiten.

Ihr Wachstum ist recht schnell, besonders wenn sie gut etabliert ist.

Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis September, mit sehr dekorativen, flachen Doldenblüten.

Diese Pflanze ist sowohl medizinisch, essbar als auch ornamental. Die Blätter und Blüten sind die verwendeten Teile.

Sie können in kleinen Mengen verzehrt oder als Aufguss für ihre Eigenschaften verwendet werden.

Schafgarbe gilt nicht als stark giftig, kann aber bei manchen empfindlichen Personen Hautreaktionen hervorrufen.

Es ist daher ratsam, sie vorsichtig zu handhaben.

Sie kann sowohl im Topf als auch im Freiland angebaut werden, obwohl sie sich im Freiland besser entwickelt.

Zwischen Aussaat und Blüte muss man mit etwa 3 bis 5 Monaten rechnen.

Sie kann bereits im ersten Jahr blühen, wenn sie früh ausgesät wird, wird aber ab dem zweiten Jahr kräftiger.

Schließlich ist sie eine sehr einfach zu kultivierende Pflanze, perfekt für Anfänger.

Allerdings kann sie mit der Zeit aufgrund ihrer Rhizome leicht invasiv werden, besonders wenn sie unbeaufsichtigt bleibt.

STANDORT

🌞 Exposition

Die Schafgarbe bevorzugt einen vollsonnigen Standort.

Je mehr Licht sie bekommt, desto üppiger blüht sie.

Leichte Halbschattenlagen verträgt sie, aber in diesem Fall neigt die Pflanze dazu, sich zu strecken und weniger Blüten zu bilden.

🌡️ Geeignetes Klima

Diese Pflanze ist perfekt an gemäßigte Klimazonen angepasst.

Sie wächst natürlich in vielen Regionen Europas, was ihre große Robustheit zeigt.

Sie verträgt daher Temperaturschwankungen im Laufe der Jahreszeiten gut.

🌍 Klimaanpassung

Die Schafgarbe passt sich sowohl trockenen als auch leicht feuchten Klimazonen gut an.

Besonders wohl fühlt sie sich in offenen Umgebungen wie Wiesen oder mageren Böden.

Ständig durchnässte Böden verträgt sie hingegen schlecht.

🌬️ Wind

Wind ist für diese Pflanze im Allgemeinen kein Problem.

Ihre Stiele sind recht stabil, aber bei starken und wiederholten Winden können sie sich manchmal leicht neigen.

Es ist daher ratsam, sie an einem mindestens etwas geschützten Ort zu platzieren, wenn Ihr Garten sehr exponiert ist.

🌵 Widerstandsfähigkeit (Trockenheit, Feuchtigkeit)

Einmal gut angewachsen, ist die Schafgarbe sehr trockenheitsresistent.

Sie benötigt wenig Wasser und kann Trockenperioden überstehen.

Überschüssige Feuchtigkeit, insbesondere an den Wurzeln, schadet ihr jedoch.

🐝 Ökologischer Nutzen (Bestäuber)

Sie ist eine sehr bienenfreundliche Pflanze.

Sie zieht viele nützliche Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber an.

Sie trägt somit zur Verbesserung der Artenvielfalt im Garten bei.

🌿 Begleitpflanzen

Die Schafgarbe lässt sich gut kombinieren mitGartengemüse,wieTomatenoderPaprika,um Bienen anzulocken, undKräuternwieMinzeoder auchEstragon.

Sie zieht nützliche Insekten an, was dazu beitragen kann, bestimmte Schädlinge auf natürliche Weise zu regulieren.

🏡 Topfkultur vs. Freiland

Sie kann sowohl im Topf als auch im Freiland kultiviert werden.

Im Freiland entwickelt sie sich jedoch besser, da sich ihre Rhizome frei ausbreiten können.

Im Topf ist es wichtig, einen breiten und gut durchlässigen Behälter zu wählen, um ein gutes Wachstum zu gewährleisten.

ERDE & PFLANZUNG

🧪 Bodentyp

Die Schafgarbe schätzt leichte und eher nährstoffarme Böden.

Sie wächst sehr gut in gewöhnlicher Gartenerde, auch wenn diese wenig fruchtbar ist.

Tatsächlich fördert ein zu nährstoffreicher Boden das Blattwerk auf Kosten der Blüte. Ein einfacher und natürlicher Boden ist daher ideal für sie.

⚖️ pH-Wert des Bodens

Sie bevorzugt einen neutralen bis leicht alkalischen Boden.

Sie ist jedoch sehr tolerant und kann sich an eine breite pH-Spanne anpassen.

Solange der Boden nicht zu sauer ist, entwickelt sie sich problemlos.

💧 Drainage

Die Drainage ist ein wesentlicher Punkt für diese Pflanze.

Sie verträgt nämlich keine Staunässe im Wurzelbereich.

Es ist daher wichtig, dass das Wasser nach dem Gießen oder Regen schnell abfließen kann.

🌍 Struktur (lehmig, sandig…)

Die Schafgarbe fühlt sich besonders in sandigen oder steinigen Böden wohl.

Sie verträgt leicht lehmige Böden, aber nur, wenn diese gut entwässert sind.

Kompakte und schwere Böden sind für ihren Anbau weniger geeignet.

❌ Zu vermeidende Böden

Schwere, lehmige und staunasse Böden sind zu vermeiden.

Ebenso sind Böden, die zu reich an organischem Material sind, nicht ideal.

Unter diesen Bedingungen wird die Pflanze weniger blühfreudig und anfälliger für Krankheiten.

🔧 Bodenverbesserung

Wenn dein Boden zu kompakt ist, empfiehlt es sich, Sand, Kies oder sogar etwas Bimsstein hinzuzufügen, um die Drainage zu verbessern.

Umgekehrt ist es unnötig, den Boden stark anzureichern.

Eine leichte Kompostzugabe ist völlig ausreichend.

⚠️ Symptome ungeeigneter Böden

Ein ungeeigneter Boden kann verschiedene Probleme verursachen.

Wenn der Boden zum Beispiel zu feucht ist, können die Wurzeln verrotten und die Pflanze geht ein.

Ist der Boden zu nährstoffreich, wirst du viele Blätter, aber wenig Blüten bemerken.

In einem zu kompakten Boden ist das Wachstum schließlich langsam und unregelmäßig.

BEWÄSSERUNG

💦 Wasserbedarf

Die Schafgarbe hat einen sehr geringen Wasserbedarf. Sie ist eine an trockene Böden angepasste Pflanze, die Trockenheit gut verträgt. Einmal etabliert, wird sie fast autonom und benötigt nur sehr wenig Bewässerung.

🌞 Sommer

Im Sommer ist es ratsam, bei längeren Trockenperioden leicht zu gießen. Es ist jedoch besser, wenig, aber gründlich zu gießen, als oft in kleinen Mengen. Anschließend sollte der Boden zwischen zwei Bewässerungen gut trocknen.

❄️ Winter

Im Winter ist im Freiland keine Bewässerung nötig. Die Pflanze geht in die Ruhephase über und die natürliche Bodenfeuchtigkeit ist mehr als ausreichend. Zu viel Wasser in dieser Zeit kann sogar schädlich sein.

🪴 Im Topf

Im Topf muss die Bewässerung etwas regelmäßiger erfolgen. Das Substrat trocknet schneller aus. Daher sollte gegossen werden, wenn die Erde an der Oberfläche trocken ist, wobei jedoch überschüssiges Wasser vermieden werden sollte. Eine gute Drainage ist unerlässlich, um Wurzelfäule zu vermeiden.

🌧️ Idealer Niederschlag

Die Schafgarbe gedeiht in Regionen mit moderatem Niederschlag. Sie verträgt trockene Perioden sehr gut, kann aber auch Regenperioden standhalten, vorausgesetzt, der Boden ist gut durchlässig.

⚠️ Anzeichen von Wassermangel

Bei Wassermangel kann die Pflanze ihr Wachstum verlangsamen. Die Blätter können leicht welk oder matt werden. Sie bleibt jedoch widerstandsfähig und erholt sich schnell, sobald sich die Bedingungen verbessern.

⚠️ Anzeichen von Überwässerung

Ein Überschuss an Wasser ist wesentlich problematischer. Die Blätter können gelb werden, die Stängel weich und die Wurzeln können faulen. Wenn Sie diese Anzeichen bemerken, ist es wichtig, die Bewässerung zu reduzieren und die Bodendrainage schnell zu verbessern.

DÜNGER

🌱 Nährstoffbedarf

Die Schafgarbe hat einen sehr geringen Nährstoffbedarf. Sie wächst nämlich natürlicherweise in nährstoffarmen Böden. Ein Überschuss an Nährstoffen kann daher ihr Wachstum beeinträchtigen. Zu viel Stickstoff fördert das Laub, reduziert aber die Blüte.

🧴 Empfohlener Düngertyp

Wenn du düngen möchtest, wähle einen leichten und ausgewogenen Dünger. Ein Langzeit-Universaldünger ist ausreichend. Es ist wichtig, Dünger mit zu viel Stickstoff zu vermeiden, um die Pflanze nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.

📅 Häufigkeit

Eine einzige Düngung im Frühjahr ist vollkommen ausreichend. Danach ist es in der Regel nicht notwendig, den Rest des Jahres zu düngen. Die Pflanze kommt mit den im Boden vorhandenen Ressourcen sehr gut zurecht.

♻️ Natürliche Alternativen

Du kannst chemische Dünger durch eine leichte Gabe von gut verrottetem Kompost ersetzen. Das reicht aus, um einen ausgewogenen Boden zu erhalten. Auch Mist kann verwendet werden, aber in geringen Mengen, um einen Überschuss an Nährstoffen zu vermeiden.

⚠️ Häufige Mangelerscheinungen

Mangelerscheinungen sind bei dieser Pflanze selten. In einem sehr armen oder ausgelaugten Boden kann das Wachstum jedoch langsamer werden. Die Blätter können dann kleiner oder weniger kräftig sein. In diesem Fall hilft eine leichte Kompostgabe, die Pflanze leicht wiederzubeleben.

ANLEITUNG ZUM AUSSAAT

📊 Keimrate

Die Schafgarbe-Samen weisen eine gute Keimrate auf. Im Allgemeinen liegt sie zwischen 70 und 85 %. Unter guten Bedingungen keimt somit die Mehrheit der Samen problemlos.

⏱️ Keimzeit

Die Keimung erfolgt recht schnell. Sie tritt im Allgemeinen zwischen 10 und 20 Tagen nach der Aussaat auf. Diese Dauer kann jedoch je nach Temperatur und Feuchtigkeit des Substrats variieren.

🌡️ Ideale Temperatur

Um eine gute Keimung zu fördern, wird empfohlen, eine Temperatur zwischen 18 und 22 °C aufrechtzuerhalten. Darunter verläuft die Keimung langsamer. Darüber kann das Substrat zu schnell austrocknen.

📅 Aussaatzeitraum

Die Aussaat kann von März bis Juni erfolgen. Es ist auch möglich, in Regionen mit milden Wintern im September zu säen. In jedem Fall ist es ratsam, Frostperioden zu vermeiden.

🌱 Technik (Tiefe, Licht…)

Die Samen müssen oberflächlich ausgesät werden. Tatsächlich benötigen sie Licht zum Keimen. Es genügt daher, sie auf das Substrat zu legen und leicht anzudrücken, ohne sie zu vergraben.

💧 Bewässerung

Nach der Aussaat ist es wichtig, das Substrat leicht feucht zu halten. Bevorzuge dafür eine feine Sprühbewässerung. So vermeidest du ein Verschieben der Samen und sorgst gleichzeitig für eine konstante Feuchtigkeit.

🐌 Risiken (Schnecken, Wurzelfäule)

Junge Keimlinge können empfindlich auf Schnecken reagieren. Darüber hinaus kann eine übermäßige Feuchtigkeit die Wurzelfäule verursachen. Es ist daher wichtig, die Bewässerung gut zu steuern und für eine gute Belüftung zu sorgen.

⚠️ Häufige Fehler

Der häufigste Fehler ist das Vergraben der Samen, was deren Keimung verhindert. Ebenso kann eine zu reichliche Bewässerung zum Verrotten der jungen Pflanzen führen. Schließlich verlangsamt ein Mangel an Licht die Keimung erheblich.📊 Keimrate

Die Schafgarbe-Samen weisen eine gute Keimrate auf. Im Allgemeinen liegt sie zwischen 70 und 85 %. Unter guten Bedingungen keimt somit die Mehrheit der Samen problemlos.

⏱️ Keimzeit

Die Keimung erfolgt recht schnell. Sie tritt im Allgemeinen zwischen 10 und 20 Tagen nach der Aussaat auf. Diese Dauer kann jedoch je nach Temperatur und Feuchtigkeit des Substrats variieren.

🌡️ Ideale Temperatur

Um eine gute Keimung zu fördern, wird empfohlen, eine Temperatur zwischen 18 und 22 °C aufrechtzuerhalten. Darunter verläuft die Keimung langsamer. Darüber kann das Substrat zu schnell austrocknen.

📅 Aussaatzeitraum

Die Aussaat kann von März bis Juni erfolgen. Es ist auch möglich, in Regionen mit milden Wintern im September zu säen. In jedem Fall ist es ratsam, Frostperioden zu vermeiden.

🌱 Technik (Tiefe, Licht…)

Die Samen müssen oberflächlich ausgesät werden. Tatsächlich benötigen sie Licht zum Keimen. Es genügt daher, sie auf das Substrat zu legen und leicht anzudrücken, ohne sie zu vergraben.

💧 Bewässerung

Nach der Aussaat ist es wichtig, das Substrat leicht feucht zu halten. Bevorzuge dafür eine feine Sprühbewässerung. So vermeidest du ein Verschieben der Samen und sorgst gleichzeitig für eine konstante Feuchtigkeit.

🐌 Risiken (Schnecken, Wurzelfäule)

Junge Keimlinge können empfindlich auf Schnecken reagieren. Darüber hinaus kann eine übermäßige Feuchtigkeit die Wurzelfäule verursachen. Es ist daher wichtig, die Bewässerung gut zu steuern und für eine gute Belüftung zu sorgen.

⚠️ Häufige Fehler

Der häufigste Fehler ist das Vergraben der Samen, was deren Keimung verhindert. Ebenso kann eine zu reichliche Bewässerung zum Verrotten der jungen Pflanzen führen. Schließlich verlangsamt ein Mangel an Licht die Keimung erheblich.

ANLEITUNG ZUM PFLANZEN

📅 Wann pflanzen

Die Schafgarbe wird idealerweise im Frühjahr oder Herbst gepflanzt. In diesen Perioden kann die Pflanze vor starker Hitze oder Kälte gut Wurzeln schlagen. Es ist besser, Frostperioden oder starke Trockenheit zu vermeiden.

📏 Abstand

Es wird empfohlen, einen Abstand von 30 bis 40 cm zwischen den einzelnen Pflanzen zu lassen. So kann sich die Pflanze richtig entwickeln und schöne, dichte Horste ohne Konkurrenz bilden.

🌱 Umpflanzen

Das Umpflanzen junger Sämlinge kann erfolgen, sobald sie mehrere gut entwickelte Blätter haben. Es ist wichtig, abzuwarten, bis keine Frostgefahr mehr besteht. Anschließend fördert ein leichtes Gießen nach dem Umpflanzen die Wurzelbildung.

🪴 Topf-Pflanzung

Im Topf ist es ratsam, ein ausreichend großes Gefäß zu wählen. Dies ermöglicht den Wurzeln, sich richtig zu entwickeln. Das Substrat sollte gut durchlässig sein, zum Beispiel eine Mischung aus Blumenerde und Sand. Außerdem ist es wichtig, ein Drainageloch am Topfboden vorzusehen.

🧱 Bodenvorbereitung

Vor dem Pflanzen ist es ratsam, den Boden leicht zu lockern. Wenn die Erde zu schwer ist, fügen Sie Sand oder Kies hinzu, um die Drainage zu verbessern. Eine starke Anreicherung des Bodens ist hingegen nicht notwendig.

🪵 Stützen

Eine Stütze ist in der Regel nicht erforderlich. Die Stängel der Schafgarbe sind stabil genug, um sich selbst zu halten. Bei starkem Wind oder sehr nährstoffreichem Boden kann jedoch eine leichte Unterstützung nützlich sein.

⚠️ Häufige Fehler

Ein häufiger Fehler ist das Pflanzen in zu feuchten oder schlecht durchlässigen Boden. Dies kann zu Wurzelfäule führen. Außerdem schränkt ein zu geringer Abstand die Luftzirkulation ein und fördert Krankheiten. Schließlich kann übermäßiges Gießen nach dem Pflanzen die Etablierung der Pflanze verlangsamen.

ERNTE

⏱️ Wann ernten

Die Ernte der Schafgarbe erfolgt hauptsächlich zu Beginn der Blütezeit. Denn zu diesem Zeitpunkt sind die Wirkstoffe am stärksten konzentriert. Die Blüten können je nach Blütezeit von Mai bis September geerntet werden.

📅 Dauer Aussaat → Ernte

In der Regel dauert es 3 bis 5 Monate nach der Aussaat, bis die ersten Blüten geerntet werden können. Stammt die Pflanze von einer bereits entwickelten Jungpflanze, kann die Ernte bereits in der ersten Saison erfolgen.

🌿 Geerntete Teile

Die am häufigsten verwendeten Teile sind Blüten und Blätter. Die Blüten werden besonders für Aufgüsse gesucht, während die Blätter in der Küche oder zu medizinischen Zwecken verwendet werden können.

👀 Woran erkennt man die Reife

Die Blüten sollten geerntet werden, wenn sie gut geöffnet, aber noch frisch sind. Sie sollten schön weiß (oder je nach Sorte farbig) und nicht verwelkt sein. Die Blätter sind am besten, wenn sie jung und zart sind.

🍽️ Geschmack / Qualität

Die Schafgarbe hat einen recht ausgeprägten, leicht bitteren und aromatischen Geschmack. Sie verströmt auch einen charakteristischen Geruch, der dem bestimmter Heilpflanzen ähnelt. Es ist daher ratsam, sie in kleinen Mengen zu verwenden, um andere Geschmacksrichtungen nicht zu überdecken.

KRANKHEITEN & SCHÄDLINGE

Die häufigsten

Die Schafgarbe ist eine insgesamt sehr widerstandsfähige Pflanze. Gelegentlich kann sie jedoch von Mehltau befallen werden, besonders bei übermäßiger Feuchtigkeit. Blattläuse können ebenfalls auftreten, insbesondere an jungen Trieben. Schließlich können Schnecken im Frühjahr junge Pflanzen befallen.

Die gefährlichsten

Die problematischsten Krankheiten sind jene, die mit übermäßiger Feuchtigkeit zusammenhängen. Wurzelfäule ist die gefährlichste, da sie zum Absterben der Pflanze führen kann. In einigen Fällen kann auch schwerer Mehltau die Pflanze stark schwächen.

⚠️ Ursachen (Kulturfehler)

Die meisten Probleme resultieren aus Kulturfehlern. Ein schlecht entwässerter, zu kompakter oder ständig feuchter Boden begünstigt Krankheiten. Ebenso erhöhen übermäßige Bewässerung oder mangelnde Belüftung zwischen den Pflanzen die Risiken. Ein zu reicher Boden kann die Pflanze ebenfalls anfälliger machen.

🛡️ Vorbeugung

Um Krankheiten vorzubeugen, ist es wichtig, in gut durchlässigem Boden zu pflanzen und die Pflanzen richtig zu platzieren. Anschließend sollte übermäßige Bewässerung vermieden werden. Eine gute Sonneneinstrahlung und ausreichende Luftzirkulation reduzieren die Probleme erheblich.

🌿 Natürliche Lösungen

Bei einem Befall gibt es mehrere natürliche Lösungen. Zum Beispiel können Blattläuse mit einem Wasserstrahl entfernt werden. Du kannst auch verdünnte schwarze Seife verwenden. Gegen Mehltau kann das Besprühen mit Natron wirksam sein. Und gegen Schnecken können natürliche Barrieren wie Asche oder Eierschalen helfen, junge Pflanzen zu schützen.

PFLANZE - Schafgarbe - (Achillea millefolium)

Une plante tropicale emblématique aux graines rouge vif, utilisée depuis des siècles comme colorant naturel.

BONUS