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Monde Végétal

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SAMEN - Kultivierter Tabak (Nicotiana tabacum)

SAMEN - Kultivierter Tabak (Nicotiana tabacum)

20 Samen – Kulturtabak (Nicotiana tabacum) + alle Anbautipps von der Aussaat bis zur Ernte

Der Kulturtabak (Nicotiana tabacum) ist eine einjährige, krautige Pflanze, die ursprünglich aus Südamerika stammt und von den indigenen Völkern einst als heilig verehrt wurde. Er ist leicht anzubauen und gedeiht in nährstoffreichem, gut durchlässigem Boden. Im Sommer bildet er große, grüne Blätter und wunderschöne rosa Blüten. Ursprünglich zur Tabakproduktion genutzt, wird er heute aufgrund seiner imposanten Erscheinung und seiner duftenden Blüten auch als Zierpflanze geschätzt. Sein schnelles Wachstum macht ihn zu einer interessanten Art, die man im Gemüsegarten oder in einer Sammlung nützlicher Pflanzen entdecken kann.

FOTO: Monde Végétal

Kulturrat

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ART DER PFLANZEN

Wie baut man Tabak an?

Der Kulturtabak ist eine große, einjährige, krautige Pflanze mit sommergrünem Laub, die im Allgemeinen eine Höhe von 1 bis 2 Metern erreicht.

In frostfreien Ländern kann sie 2 bis 3 Jahre alt werden, in Frankreich wird sie jedoch als einjährige Pflanze kultiviert.

Sie besitzt eine normale, tiefe Wurzel und weder eine Zwiebel noch ein Rhizom.

Vorwiegend werden die Blätter verwendet, die zur Herstellung von Tabakprodukten oder zur Gewinnung von Nikotin dienen.

Die Pflanze ist nicht essbar und giftig: Fast alle ihre Teile enthalten Nikotin.

Die Einnahme oder Aufnahme einer großen Dosis kann zu schwerwiegenden Nebenwirkungen (Übelkeit, Erbrechen, Herzprobleme) führen.

Es sollte niemals als Gemüse oder Kräutertee konsumiert werden.

Tabak gedeiht sowohl im Freiland als auch im Topf gut in nährstoffreicher, gut durchlässiger Erde an einem sonnigen Standort. Er blüht von Juli bis September mit großen rosa oder weißen Blüten.

Sie blüht im ersten Jahr, in der Regel 2 bis 3 Monate nach der Aussaat.

Zwischen Aussaat und Ernte der Blätter vergehen insgesamt 4 bis 5 Monate.

Die reifen Blätter werden in mehreren Durchgängen geerntet und müssen anschließend getrocknet werden, um als Tabak verwendet werden zu können.

Die Pflanze verträgt Kälte überhaupt nicht: Sie stirbt bei Temperaturen um 0°C / -1°C.

In kälteren Regionen sollte die Aussaat unter einer warmen Abdeckung erfolgen, und zwar erst nach den letzten Frösten. Gegebenenfalls sollte die Pflanze zunächst in einem Topf vorgezogen werden, damit sie bei angekündigten kalten Nächten ins Haus geholt werden kann.

STANDORT

Wo soll ich meinen Kulturtabak anpflanzen?

Kultivierter Tabak gedeiht am besten in voller Sonne, verträgt aber auch leichten Halbschatten.

In seinem natürlichen Zustand wächst es in warmen, offenen und sonnigen Gebieten, oft auf nährstoffreichen und gut durchlässigen Böden.

Im Freiland erreicht sie eine Höhe von etwa 150 bis 200 cm und eine Breite von 60 bis 90 cm, während sie im Topf kompakter bleibt und etwa 80 bis 120 cm hoch und 40 bis 60 cm breit wird.

Seine großen Blätter sind windempfindlich, daher pflanzt man ihn am besten an einem vor starken Windböen geschützten Ort.

Die Pflanze verträgt keine Trockenheit und benötigt regelmäßiges Gießen, um den Boden leicht feucht zu halten.

Ihre duftenden Blüten locken Bienen und Schmetterlinge an.was sie zu einer interessanten Pflanze im Gemüsegarten in der Nähe machtTomaten,ChilischotenMais oderBasilikumMit wem sie sich gut versteht.

Tabak hat weder Dornen noch reizenden Saft, aber seine Blätter bleiben aufgrund des Nikotins giftig.

Schließlich stellen seine tiefen, aber nicht aggressiven Wurzeln keine Gefahr für Fundamente oder Mauern dar.

ERDE & PFLANZUNG

Welche Bodenart eignet sich für den Tabakanbau?

Kultivierter Tabak gedeiht am besten in nährstoffreichem, lockerem und gut durchlässigem Boden, vorzugsweise tiefgründig, da er eine relativ lange Pfahlwurzel entwickelt.

Schwere, kompakte, lehmige und wassergesättigte Böden verträgt sie nicht, da diese ihr Wachstum verlangsamen und Wurzelfäule verursachen können: Das ist die schlechteste Bodenart für sie.

Der ideale Boden ist leicht bis mittelschwer, eher humusreich und kann sandig oder lehmig sein, solange er etwas Feuchtigkeit speichert, ohne zu vernässen.

Der ideale pH-Wert liegt bei etwa 6,0 bis 7,0, also leicht sauer bis neutral.

Zur Verbesserung des Bodens können Sie gut gereiften Kompost, etwas verrotteten Mist sowie groben Sand oder Perlit hinzufügen, um den Boden aufzulockern, falls er zu schwer ist.

Die Drainage muss gut sein, der Boden muss kühl bleiben, aber niemals verdichtet werden: Tabak bevorzugt lockeren und luftigen Boden, in dem das Wasser leicht abfließen kann, der aber nicht zu schnell austrocknet.

BEWÄSSERUNG

Wie bewässert man Tabakpflanzen richtig?

Im Sommer benötigt Tabak regelmäßige Bewässerung, in der Regel 2 bis 3 Mal pro Woche, insbesondere in heißen oder trockenen Perioden, um den Boden kühl zu halten, ohne ihn zu überschwemmen.

Da sie einjährig kultiviert wird, reduzieren wir im Winter einfach die Bewässerung der letzten noch vorhandenen Pflanzen: Einmal pro Woche genügt, oder sogar weniger, wenn der Boden feucht bleibt.

Kaltes Wasser macht ihr keine besondere Angst, aber eiskaltes Wasser kann ihr Wachstum verlangsamen.

Häufiges Bewässern des Laubs ist nicht ideal: Große, nasse Blätter können anfällig für bestimmte Pilzkrankheiten (Mehltau, Blattflecken) werden, insbesondere wenn abends gegossen wird. Insgesamt bleibt Tabak jedoch eine recht widerstandsfähige Pflanze.

Mulchen ist sehr nützlich: Es hält den Boden feucht, begrenzt die Hitze und reduziert Wasserstress, insbesondere im Sommer.

Bei Töpfen muss häufiger gegossen werden, da die Erde schneller austrocknet: Gießen Sie, sobald die ersten 2 Zentimeter des Substrats trocken sind.

Manchmal alle ein bis zwei Tage mitten im Sommer, wobei darauf zu achten ist, dass sich niemals stehendes Wasser in der Untertasse bildet.

DÜNGER

Wie pflegt man Kulturtabak richtig?

Tabak ist eine Pflanze, die sehr hohe Ansprüche an die Nährstoffe stellt und daher nährstoffreichen Boden und regelmäßige Düngung benötigt.

Es kann ein Universaldünger, flüssig oder granuliert, verwendet werden, bevorzugt wird jedoch ein ausgewogener, stickstoffreicher Dünger, da dieser die Bildung der großen Blätter fördert.

Man kann auch einen Teil des Ausgangsmaterials durch gut gereiften Kompost oder verrotteten Mist ersetzen, was sehr gut funktioniert.

Während des Wachstums alle 2 Wochen mit einem Flüssigdünger oder alle 4 bis 6 Wochen mit einem Granulatdünger düngen.

Am häufigsten treten Mängel an Stickstoff (blasse Blätter), Kalium (bräunliche Blattränder) und manchmal Magnesium auf.

Der beste Dünger für gesunden Tabak ist nach wie vor ein stickstoffreicher (N) und mit einem ausgewogenen Gehalt an Phosphor (P) und Kalium (K) angereicherter Dünger, wie beispielsweise ein 6-3-6-, 7-5-7- oder gleichwertiger Dünger.

Gut aufbereiteter Boden vor der Pflanzung + regelmäßige Düngung garantieren robuste Pflanzen und eine gute Blattproduktion.

ANLEITUNG ZUM AUSSAAT

Wie sät man Kulturtabaksamen aus?

Tabaksamen haben eine hohe Keimrate, die im frischen Zustand oft zwischen 75 und 90 % liegt.

Bei den richtigen Temperaturen keimen sie schnell, in 5 bis 15 Tagen.

Die Aussaat gelingt am besten bei Temperaturen zwischen 20 und 25 °C, in einer warmen und hellen Umgebung.

Tabak kann je nach Region von Februar bis Mai unter Glas oder in Innenräumen ausgesät werden.

Die Samen sind sehr fein: Sie sollten an der Oberfläche bleiben, ohne vergraben zu werden, einfach auf den Boden gelegt und leicht angedrückt werden.

Wir gießen immer mit einem sehr feinen Sprühnebel, um sie nicht zu bewegen, da die jungen Sämlinge empfindlich sind.

Die Samen sollten feucht, aber niemals durchnässt sein.

Nacktschnecken können junge Pflanzen nach dem Umpflanzen befallen, daher benötigen diese in den ersten Wochen Schutz.

Zur Beleuchtung: Die Sämlinge werden in den ersten Tagen an einen hellen Ort gestellt, jedoch nicht in direktes Sonnenlicht; sobald die Pflanzen gut angewachsen sind, können sie mehr Licht erhalten.

ANLEITUNG ZUM PFLANZEN

Wie pflanzt man Kulturtabak richtig an?

Tabak wird ins Freiland gepflanzt oder verpflanzt, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, im Allgemeinen nach Mitte Mai.

Das Auspflanzen ins Freiland erfolgt, wenn die Pflanzen 4 bis 6 Blätter haben, etwa 30 bis 40 Tage nach der Aussaat.

Nach dem Einpflanzen regelmäßig gießen, den Boden mulchen und düngen, um das Wachstum zu fördern.

Das Anbinden mit Stützpfählen ist nicht zwingend erforderlich, kann aber in windigen Gebieten sinnvoll sein, da die Stängel hoch sind.

Bei der Anzucht im Topf (nützlich in kalten Regionen) sollte man einen großen Topf, nährstoffreiche Erde und gute Drainage wählen und gießen, sobald die Oberfläche trocken ist.

Der Topf kann bei kaltem Wetter ins Haus geholt oder geschützt werden, da die Pflanze keinen Frost verträgt.

ERNTE

Wann und wie ernte ich meinen angebauten Tabak?

Tabakblätter werden geerntet, wenn sie an der Basis leicht gelb werden und dicker und klebriger werden – ein Zeichen dafür, dass sie reif sind.

Sie werden von unten nach oben in mehreren Durchgängen geerntet, in der Regel 60 bis 90 Tage nach der Pflanzung, dann müssen sie getrocknet und fermentiert werden, bevor sie geräuchert werden können.

Es muss jedoch nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass Tabakkonsum in all seinen Formen gesundheitsschädlich ist, da er Nikotin und viele giftige Verbindungen enthält.

Andererseits haben Tabakblätter einen echten Wert im Garten: Kompostiert oder zu flüssigem Dünger verarbeitet, sind sie ein ausgezeichneter Stickstoffdünger, der sich hervorragend zur Förderung des Wachstums starkzehrender Pflanzen eignet.

Tabakmist wirkt auch als natürliches Insektizid, muss aber mit Vorsicht und sparsam eingesetzt werden.

Obwohl das Rauchen der Blätter schädlich bleibt, stellt ihre Verwendung im Gartenbau einen echten Gewinn dar, da sie den Boden anreichert und die Vitalität des Gemüsegartens stärkt.

KRANKHEITEN & SCHÄDLINGE

Was wird den Anbau von Tabak schützen?

Kultivierter Tabak kann von verschiedenen Krankheiten und Schädlingen befallen werden, insbesondere in feuchten Klimazonen oder wenn das Laub nass bleibt.

Zu den häufigsten Krankheiten zählen Falscher Mehltau, Echter Mehltau, Graufäule, Alternaria-Blattfleckenkrankheit, Bakterien-Blattfleckenkrankheit, Tabakmosaikvirus, Umfallkrankheit junger Sämlinge und verschiedene Pilzblattflecken.

Die häufigsten Schädlinge sind Blattläuse, Weiße Fliegen, Thripse, blattfressende Raupen, Nacktschnecken und Schnecken sowie gelegentlich Milben und Nematoden in empfindlichen Böden.

Gelegentlich können wir auch Angriffe von Heuschrecken oder Eulenfaltern beobachten.

Gute Belüftung, gut durchlässiger Boden, Bewässerung an der Bodenbasis und Fruchtwechsel reduzieren diese Probleme erheblich.

SAMEN - Kultivierter Tabak (Nicotiana tabacum)

Une plante tropicale emblématique aux graines rouge vif, utilisée depuis des siècles comme colorant naturel.