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SAMEN - Nepalesische Kirsche (Prunus cerasoides)

SAMEN - Nepalesische Kirsche (Prunus cerasoides)

10 Samen – Nepal-Kirsche (Prunus cerasoides) + alle Anbautipps von der Aussaat bis zur Blüte

Die Nepal-Kirsche (Prunus cerasoides) ist ein seltener und edler Zierbaum, der für seine leuchtend rosa Blüten bekannt ist, die selbst im tiefsten Winter die Landschaft erhellen. Beheimatet in den Ausläufern des Himalayas, gedeiht sie in milden Klimazonen und an sonnigen, gut durchlässigen Standorten. Ihre glatte, kupferbraune Rinde und ihre schlanke Form verleihen ihr das ganze Jahr über eine elegante Note. Sie ist pflegeleicht und relativ krankheitsresistent und bietet in der Winterzeit einen beeindruckenden Anblick – ein wahres Juwel für jeden Sammlergarten.

FOTO: " Prunus cerasoides var. canpanulata 05 " von Σ64 ist lizenziert unter CC BY 3.0 .

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ART DER PFLANZEN

Wie baut man Prunus cerasoides an?

Prunus cerasoides ist ein Zierkirschbaum, der im Himalaya und in Südostasien beheimatet ist.

Es handelt sich um einen Laubbaum, der in Kultur im Allgemeinen eine Höhe von 10 bis 15 m erreicht (in seiner natürlichen Umgebung bis zu 20–30 m) und etwa 40 bis 80 Jahre alt wird.

Sie wird wegen ihrer spektakulären Blüte geschätzt, die im Herbst und dann wieder im Spätwinter/Frühling auftreten kann, manchmal je nach Klima in zwei Wellen.

Die Früchte sind essbar (frisch oder als Marmelade), aber wie bei anderen Prunus-Arten enthalten die Samen cyanogene Verbindungen, daher sollten sie mit Vorsicht verzehrt werden.

Der Baum hat normale Wurzeln (kein Rhizom/keine Zwiebel) und ist kein Geophyt.

Die Blüte erfolgt nach etwa 3–5 Jahren, die Fruchtbildung nach etwa 5–8 Jahren, insbesondere bei Pflanzen, die aus Samen gezogen wurden.

Sie wird hauptsächlich im Freien in milden Regionen auf humusreichem, gut durchlässigem Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort angebaut.

Seine Winterhärte ist gering (etwa -5 bis -10 °C), daher ist es in kalten Klimazonen besser, ihn in einem großen Topf anzubauen, damit er geschützt werden kann: geschützter Standort, Mulchen und Winterabdeckung für junge Pflanzen.

Regelmäßiges Gießen ist zu Beginn notwendig, besonders bei der Anzucht in Töpfen, aber die Erde sollte nicht durchnässt bleiben.

STANDORT

Wo soll ich meinen nepalesischen Kirschbaum pflanzen?

Prunus cerasoides bevorzugt einen Standort mit sanfter Sonneneinstrahlung oder hellem Halbschatten und sollte in heißen Klimazonen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.

In seinem natürlichen Zustand wächst es in den Bergwäldern des Himalaya an kühlen, gut drainierten und humusreichen Hängen.

Im Freiland erreicht sie in der Regel eine Höhe von 10 bis 15 m und eine Breite von 6 bis 10 m.

Im Topf bleibt sie hingegen viel kompakter, etwa 2 bis 4 m hoch und 1,5 bis 3 m breit, abhängig von der Größe des Gefäßes und dem Pflegeaufwand.

Am besten schützt man sie vor starkem Wind, besonders in jungen Jahren, da ihre jungen Zweige brechen können und ihre Blüten empfindlich auf Windböen reagieren.

Sie reagiert empfindlich auf anhaltende Trockenheit, insbesondere in heißen Klimazonen, und bevorzugt kühlen, mit Mulch bedeckten Boden.

Durch ihre Blüte lockt sie Bienen und andere Bestäuber an und ist daher eine Bereicherung für den Gemüsegarten.

Sie passt gut zu anderen Pflanzen des milden gemäßigten Klimas und humusreichen Bodens, wie zum Beispiel Kamelien, Magnolien, japanischen Ahornen oder leichtem Unterholz.

Sie hat weder Dornen noch reizenden Saft, aber wie alle Kirschbäume enthalten die Samen cyanogene Verbindungen (die beim Verzehr großer Mengen im rohen Zustand gefährlich sind).

Seine Wurzeln sind nicht invasiv oder gefährlich für Fundamente, obwohl er, wie jeder Baum, nicht zu nah an Mauern und Rohren gepflanzt werden sollte (halten Sie einen Abstand von 4 bis 5 m ein).

ERDE & PFLANZUNG

Welche Blumenerde sollte ich für Prunus cerasoides verwenden?

Prunus cerasoides bevorzugt einen kühlen, humusreichen, leichten und gut durchlässigen Boden, der an Bergwaldböden erinnert.

Am besten gedeiht sie in tiefgründigem Boden, wo sich ihre Wurzeln ungehindert ausbreiten können.

Am ungeeignetsten wären verdichtete, schwere, wassergesättigte oder sehr kalkhaltige Böden, da diese das Wurzelersticken und Krankheiten begünstigen.

Zur Verbesserung des Bodens vor der Bepflanzung empfiehlt es sich, reifen Kompost, Walderde oder Laubhumus einzuarbeiten und den Boden bei zu lehmigem Ton mit etwas grobem Sand oder Puzzolan aufzulockern.

Der ideale pH-Wert liegt zwischen 6 und 7, also leicht sauer bis neutral.

Die Drainage sollte gut bis ausgezeichnet sein: Der Boden darf leicht kühl bleiben, darf aber niemals durchnässt sein.

Ein humusreicher, leicht sandiger, lockerer und unverdichteter Boden ist ideal. Kurz gesagt: ein nährstoffreicher, tiefgründiger, kühler, aber gut durchlässiger Boden, der Staunässe und Verdichtung vermeidet.

BEWÄSSERUNG

Wie gießt man Prunus cerasoides richtig?

Im Sommer benötigt Prunus cerasoides regelmäßige, aber mäßige Bewässerung, etwa einmal pro Woche im Freien in warmen Klimazonen, und häufiger, wenn der Boden schnell austrocknet oder wenn der Baum jung ist; das Substrat sollte frisch bleiben, aber niemals durchnässt sein.

Im Winter ist die Bewässerung sehr eingeschränkt: Im Freiland wird nur in außergewöhnlich trockenen Perioden gegossen, in Töpfen wird alle 3 bis 4 Wochen leicht gegossen, wenn die Erde trocken wird.

Es fürchtet kein kaltes Wasser, aber es verträgt zu viel Wasser nicht, besonders bei kaltem Wetter.

Häufiges Bewässern des Laubes wird nicht empfohlen: Wie alle Kirschbäume kann auch diese Art anfälliger für Pilzkrankheiten an den Blättern (Flecken, Mehltau) werden, insbesondere in feuchten Klimazonen.

Um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten und sommerlichen Trockenstress zu begrenzen, wird organisches Mulchen empfohlen.

Bei Töpfen sollte häufiger gegossen werden, im Sommer je nach Hitze und Größe des Gefäßes oft zweimal pro Woche, wobei auf eine gute Drainage und darauf zu achten ist, dass sich kein stehendes Wasser im Untersetzer bildet.

DÜNGER

Wie pflegt man den nepalesischen Kirschbaum richtig?

Prunus cerasoides benötigt nicht viel Dünger: Es handelt sich um einen Waldbaum, der besser auf eine sanfte, organische Düngung als auf starke chemische Mittel reagiert.

Im Frühjahr kann ein universeller organischer Dünger (langsam wirkendes Granulat statt Flüssigkeit) verwendet werden, eventuell dann eine leichte Düngung am Ende des Sommers zur Unterstützung der Blüte.

Die beste Option ist jedoch die Anreicherung des Bodens mit reifem Kompost oder gut verrottetem Mist, wodurch der Humusgehalt und die Wasserspeicherung verbessert und gleichzeitig nach und nach Nährstoffe freigesetzt werden – perfekt für diese Pflanzenart.

Gute Ergebnisse werden mit einer jährlichen Zufuhr von organischem Material + etwas nährstoffreichem Mulch (BRF, verrottetes Laub, gesiebter Kompost) erzielt.

Der beste Dünger, wenn Sie Wuchskraft und Blütenbildung optimieren möchten, ist ein ausgewogener organischer Dünger mit moderatem Stickstoffgehalt (z. B. eine Formel vom Typ 5-5-7 oder ähnlich), um die Blütenbildung zu fördern und übermäßig zarte Triebe zu vermeiden.

ANLEITUNG ZUM AUSSAAT

Wie sät man Prunus cerasoides-Samen aus?

Die Aussaat von Prunus cerasoides führt im Allgemeinen zu einer Keimungsrate von etwa 40 % oder sogar weniger, abhängig von der Frische der Samen und der Qualität der Stratifizierung.

Die Keimung erfolgt 4 bis 12 Wochen nach der Kälteperiode.

Wie bei anderen Kirschbäumen benötigen die Samen eine Kältebehandlung von 2 bis 3 Monaten bei etwa 3–5 °C und keimen dann idealerweise zwischen 18 und 22 °C.

Die Aussaat kann im Herbst (Oktober–November) erfolgen, indem man die Winterschichtung auf natürliche Weise durchführen lässt, oder von Februar bis April nach einer Schichtung im Kühlschrank.

Die Sämlinge sollten mit einem feinen Sprühnebel bewässert werden. Das Substrat sollte feucht, aber nicht durchnässt sein, da die jungen Sämlinge anfällig für Umfallkrankheit sind.

Nacktschnecken, Schnecken und kleine Nagetiere können junge Triebe und Samen befallen, daher ist Schutz empfehlenswert. Pflanzen Sie die Sämlinge an einen hellen/halbschattigen Standort, niemals anfangs in die direkte Sonne. Säen Sie die Samen locker, etwa 1 bis 2 cm tief, in ein leichtes, gut durchlässiges Substrat.

ANLEITUNG ZUM PFLANZEN

Wie pflanzt man einen nepalesischen Kirschbaum richtig?

Prunus cerasoides wird idealerweise im Herbst gepflanzt, um die Wurzelentwicklung vor Beginn des Frühjahrswachstums zu fördern, oder ganz zu Beginn des Frühlings, wenn der Boden im Winter kalt war.

Pflanzen Sie die Pflanze in humusreiche, gut durchlässige und kühle Erde und vermeiden Sie Froststellen und zu windige Standorte.

Aus einem Sämling kann die Pflanze nach 2 bis 3 Jahren ins Freiland verpflanzt werden, wenn sie etwa 30–50 cm hoch ist und ein ausreichend entwickeltes Wurzelsystem besitzt.

Nach dem Einpflanzen sollte der Boden im ersten Jahr leicht feucht gehalten werden. Eine Mulchschicht hilft, die Kühle zu bewahren und vor Kälte zu schützen. Anschließend sollte die Bewässerung schrittweise reduziert werden, sobald sich der Baum etabliert hat.

Das Stützen erfolgt nicht systematisch, ist aber in windigen Gebieten oder bei jungen, schlanken Pflanzen sinnvoll: Ein flexibler Pfahl, der nach 1 bis 2 Jahren entfernt wird, genügt, um den Stamm zu stabilisieren.

ERNTE

Wann und wie ernte ich meinen nepalesischen Kirschbaum?

Prunus cerasoides ist nicht sehr selbstfruchtbar; sie gedeiht besser mit einem zweiten Baum zur Bestäubung.

Die Ernte der Früchte beginnt etwa im Alter von 5 bis 8 Jahren (bei veredelten Pflanzen früher).

Die Blätter und Stängel werden nicht gegessen.

Die Blüten können frisch zur Dekoration oder für traditionelle Aufgüsse verwendet werden, dies ist jedoch selten.

Die Früchte werden geerntet, wenn sie gut durchgefärbt sind und sich leicht ablösen lassen, etwa 3–4 Monate nach der Blüte.

Sie werden frisch gegessen oder zu Marmelade verarbeitet und haben einen säuerlichen Geschmack, der an kleine Wildkirschen erinnert. Die Kerne sind giftig und werden daher nicht roh verzehrt.

KRANKHEITEN & SCHÄDLINGE

Womit kann Prunus cerasoides geschützt werden?

Prunus cerasoides kann von verschiedenen Krankheiten befallen werden, die typisch für Kirschbäume sind, darunter Echter Mehltau, verschiedene Blattflecken, Bakterienkrebs, Moniliose, Botrytis und, in schlecht entwässerten Böden, Wurzelfäule.

Schädlinge sind unter anderem Blattläuse, Schildläuse, Raupen, Minierfliegen, Apfelwickler, Kirschfruchtfliegen und Borkenkäfer, die geschwächte Pflanzen befallen können. Junge Pflanzen werden zudem von Nacktschnecken, Schnecken und Nagetieren angefressen.

Gut durchlässiger Boden, geringer Wasserstress und eine gute allgemeine Vitalität tragen im Allgemeinen dazu bei, diese Probleme zu begrenzen.

SAMEN - Nepalesische Kirsche (Prunus cerasoides)

Une plante tropicale emblématique aux graines rouge vif, utilisée depuis des siècles comme colorant naturel.