Hyoscyamine substance toxique chez les Solanacées

Hyoscyamin

Was ist Hyoscyamin? Genau das werde ich in diesem Artikel kurz erklären. Hinter diesem einschüchternden Wort verbirgt sich etwas potenziell Gefährliches.

Es handelt sich tatsächlich um eine der giftigsten chemischen Substanzen, die in der Natur vorkommen.

Aber sehen wir uns das genauer an.

Was ist Hyoscyamin?

Hyoscyamin ist eines der Alkaloide, die in verschiedenen Pflanzen der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) vorkommen. Zur Erinnerung: Alkaloide sind Moleküle, die aus einer Stickstoffbase gebildet werden.

Viele Alkaloide spielen eine wichtige Rolle in der Pflanzenabwehr. Sie schützen die Pflanze vor Pflanzenfressern, Pilzen und Bakterien. Deshalb sind die meisten von ihnen giftig.

Zudem verleihen die meisten Alkaloide der Pflanze beim Verzehr einen bitteren Geschmack. Dies verringert den Appetit von Fressfeinden und begrenzt so den Schaden an der Pflanze.

Hyoscyamin ist demnach eine giftige chemische Substanz, die Pflanzen zum Schutz vor Fressfeinden dient.

Hyoscyamine verdanken ihren Namen dem Bilsenkraut (lateinisch: Hyoscyamus ). Diese chemischen Substanzen kommen jedoch auch in anderen Pflanzen der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) vor, einer Pflanzenfamilie , die für ihre vielen giftigen Wildpflanzen bekannt ist.

Beispiele hierfür sind Datura Stramoine, Belladonna und Mandrake.

Symptome einer Hyoscyaminvergiftung

Beim Menschen kann eine Hyoscyaminvergiftung je nach aufgenommener Dosis verschiedene unerwünschte oder sogar gefährliche Wirkungen hervorrufen. Hyoscyamin hat unter anderem parasympatholytische Wirkungen.

Es wirkt daher der Funktion des Teils des Gehirns entgegen, der unsere Organe und Blutgefäße steuert.

Bei der Einnahme von Hyoscyaminen treten folgende Symptome auf:

  • Es kommt zu einer Tachykardie. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen. Die Herzfrequenz steigt.
  • Die für die Pupillenerweiterung verantwortlichen Muskeln werden stark stimuliert. Infolgedessen erweitern sich Ihre Pupillen unnatürlich.
  • Sie werden außerdem eine Verringerung der Speichelsekretion sowie der Schweißdrüsen feststellen.
  • Eine Verlangsamung der Darmpassage.
  • In höheren Dosen und insbesondere in Kombination mit der Wirkung anderer in derselben Pflanze vorkommender Alkaloide kann Hyoscyamin zum Tod führen.
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