CAULERPA TAXIFOLIA algue tueuse en méditérannée

Caulerpa taxifolia – Killer-Invasive Alge


Eibenblättriges Caulerpa (CAULERPA TAXIFOLIA): Präsentation

Obwohl wir nicht ins Detail gehen werden, möchten wir Caulerpa taxifolia, eine invasive und tödliche Alge, die im Mittelmeerraum aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf die marine Artenvielfalt bekannt geworden ist, kurz erwähnen. Sie gehört zur Familie der Ulvophyceae und ist seit 2015 fast vollständig von der französischen Küste verschwunden. Hier ist der Plan:

Wenn Sie weitere Pflanzen aus unseren Regionen entdecken möchten, finden Sie in unserer Liste der Wildpflanzen Frankreichs hilfreiche Informationen. Zudem erklären wir einige Fachbegriffe in unserem Botanischen Glossar. Dies wird Ihnen helfen, Ihr botanisches Wissen zu erweitern.


Kurzbeschreibung von Caulerpa taxifolia

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, ist Caulerpa taxifolia eine Algenart aus der Familie der Ulvophyceae; sie ist eine invasive Art. Tatsächlich ist sie nicht in den Wildpflanzen an unseren französischen Küsten heimisch. Vielmehr stammt sie aus den tropischen Regionen Südaustraliens, des tropischen Afrikas und Mittelamerikas.

Caulerpa taxifolia ist dank der fluoreszierenden Farbe ihrer Blätter leicht zu erkennen. Sie hat zudem eine siphonartige, algenähnliche Form. Ihr Ausläufer ist dünn und kriechend, 1 bis 2 mm im Durchmesser, kann aber bis zu 3 Meter lang werden.

Dieser lange Ausläufer verankert sich mithilfe langer, säulenartiger Ranken, die in Rhizoiden enden, am Meeresboden. Aus diesem Ausläufer wachsen aufrechte, einfache oder verzweigte Wedel von bis zu 15 cm Länge, die dichte Teppiche auf dem Meeresboden bilden. Dank seiner ausgeprägten Fähigkeit zur vegetativen Vermehrung kann Caulerpa avium so große Flächen des Meeresbodens besiedeln.

Diese fluoreszierend grünen Wedel sind gefiedert und tragen zahlreiche abgeflachte Fiederblättchen von 1 mm Breite und 10 mm Länge. Diese Fiederblättchen erinnern an Eibenblätter, obwohl die beiden Pflanzen nicht zur selben Familie gehören. Sie sind leicht nach oben gebogen und stehen gegenständig entlang der Wedelachse.

Ökologische Bedürfnisse von Caulerpa taxifolia

Wie alle Pflanzenarten benötigen auch invasive Pflanzen einen spezifischen Lebensraum zum Gedeihen. Da Caulerpa taxifolia aus tropischen Regionen der Welt stammt, ist sie daher nicht an Minustemperaturen angepasst.

Sie kann jedoch mehrere Monate in Wassertemperaturen um 10 °C überleben. Sie ist in der Tat eine robuste tropische Wasserpflanze. Sie bevorzugt aber deutlich Wassertemperaturen zwischen 20 °C und 30 °C. Bei diesen Temperaturen ist ihre Photosynthese am höchsten.

Trotzdem benötigt Caulerpa taxifolia nicht unbedingt viel Licht zum Wachsen. Je mehr Licht sie jedoch erhält, desto aggressiver wächst sie. Sie kann in Tiefen von bis zu 100 Metern überleben und sogar dichte Seegraswiesen wie Posidonia-Seegraswiesen besiedeln.

Caulerpa taxifolia ist zudem tolerant gegenüber Salzgehaltsschwankungen, die andere Algen abtöten würden. Tatsächlich handelt es sich bei dieser eibenblättrigen Caulerpa um eine euryhaline Art. Darüber hinaus ist diese kräftig wachsende Alge äußerst resistent gegenüber verschiedenen Formen der Wasserverschmutzung, was ihre rasche Besiedlung mariner Lebensräume zusätzlich begünstigt.


Welche Folgen hat das für die Biodiversität?

Natürlich haben alle invasiven Pflanzen Auswirkungen auf die natürlichen Lebensräume, die sie besiedeln. Caulerpa taxifolia bildet da keine Ausnahme. Tatsächlich war der Mittelmeerraum nicht auf ihre Ausbreitung vorbereitet.

Der erste Grund ist das Fehlen pflanzenfressender Fressfeinde. Ohne die Konkurrenz großer, gefräßiger Raubtiere können Caulerpa taxifolia-Kolonien ungehindert gedeihen. Zudem ist Caulerpa taxifolia für viele Arten giftig . Seeigel können sie daher nicht fressen.

Ihr aggressives Wachstum bedroht unmittelbar die Seegraswiesen des Mittelmeers, wie beispielsweise Posidonia oceanica. Mit dem Verschwinden ihrer natürlichen Lebensräume im Mittelmeer verschwindet auch die dort heimische Meeresfauna. Im besten Fall müssen die Tiere in geeignetere Gebiete abwandern.

Um Caulerpa taxifolia zu bekämpfen, wurden umfangreiche Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Die Ergebnisse sind heute sehr zufriedenstellend. Seit 2015 ist die Population im Mittelmeerraum um fast 80 % zurückgegangen. Auch andere Populationszentren sind aus noch unbekannten Gründen verschwunden.


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