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Monde Végétal

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SAMEN - Wurstpflanze (Teucrium polium)

SAMEN - Wurstpflanze (Teucrium polium)

20 Leberwurst-Samen (Teucrium polium) + alle Anbautipps von der Aussaat bis zur Blüte.

Teucrium polium ist eine außergewöhnliche mediterrane Pflanze , die sowohl robust als auch ästhetisch ansprechend und charaktervoll ist.

Schon auf den ersten Blick besticht das silbrige, wollige und dichte Laub und verleiht dem Garten eine einzigartige mineralische Note.

Da sie von Natur aus an trockene, steinige und sonnige Umgebungen angepasst ist, zeichnet sie sich als ideale Wahl für Gärten aus, die einfach, nachhaltig sind und wenig Wasser benötigen.

Teucrium polium zeichnet sich aber nicht nur durch sein Aussehen aus: Beim Zerreiben der Blätter verströmt es einen starken, kampferartigen und rustikalen Geruch, der der Ursprung seines volkstümlichen Spitznamens „Wurstpflanze“ ist.

Diese höchst ungewöhnliche Duftsignatur macht sie zu einer einprägsamen Pflanze, die sowohl von Neugierigen als auch von Sammlern geschätzt wird.

Widerstandsfähig, anspruchslos, duftend und tief in mediterranen Traditionen verwurzelt, verdient sie einen Ehrenplatz in jedem Trockengarten, Steingarten oder Topfgarten, der der vollen Sonne ausgesetzt ist.

Kulturrat

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ART DER PFLANZEN

Wie kultiviert man Teucrium polium richtig?

Teucrium polium ist ein ausdauernder Halbstrauch, der einen niedrigen Horst mit leicht verholzter Basis bildet.

Dieser kleine Halbstrauch erreicht oft ein Alter von 5 bis 10 Jahren, manchmal auch länger, wenn er in trockenem, gut durchlässigem Boden gepflanzt wird.

In den meisten milden Klimazonen ist sein Laub immergrün.

In kalten Wintern kann es jedoch zu einer vorübergehenden Verkürzung des Bestandes kommen, der im Frühjahr dann wieder nachwächst.

Dies ist kein Geophyt: Er besitzt weder eine Zwiebel noch ein Rhizom.

Sie haben eine normale Wurzel mit einer Pfahlwurzel und Seitenwurzeln.

Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie in der Regel eine Höhe von 20 bis 40 cm und kann sich je nach Platz und Trockenheit auf 30 bis 60 cm ausbreiten.

Man kultiviert sie in erster Linie wegen ihres silbrigen Laubs, aber auch wegen ihres Wertes für die Bienen.

Zweitens findet sie traditionelle medizinische Verwendung, wobei hauptsächlich die Blütenstände und Blätter, in der Regel in Form von Aufgüssen, genutzt werden.

Allerdings kann man sie nicht als alltägliche essbare Pflanze verwenden, da ihr Geschmack sehr bitter bleibt und sie daher nicht für den regelmäßigen Verzehr geeignet ist.

Vorsichtshalber sollten Sie auch eine längere Anwendung oder die Anwendung in großen Mengen vermeiden.

Sie gedeiht sehr gut im Freiland, besonders in Steingärten oder an trockenen Hängen, man kann sie aber auch in Töpfen anbauen, was eine bessere Drainage ermöglicht.

Sie blüht hauptsächlich von Mai bis Juli, in kühleren Klimazonen manchmal auch bis August.

Nach der Aussaat bleibt das Wachstum im ersten Jahr langsam, da die Pflanze erst ihre Wurzeln entwickeln muss.

Daher kann man bereits am Ende der ersten Saison einen Teil des Laubs ernten.

Eine wirkliche Ernte an blühenden Trieben erhält man aber vor allem ab dem zweiten Jahr, wenn die Blüte regelmäßig wird.

Zur Ernte schneidet man bei trockenem Wetter, wobei man nicht mehr als ein Drittel des Horstes entfernt, um eine dichte und robuste Pflanze zu erhalten.

Auf sehr gut durchlässigen Böden verträgt Teucrium polium im Allgemeinen Temperaturen von -10 bis -15 °C.

Übermäßige Luftfeuchtigkeit im Winter ist jedoch gefährlicher als die Kälte.

Wenn Ihr Klima also grenzwertig ist, verbessern Sie die Drainage, bevorzugen Sie mineralischen Mulch und schützen Sie die Pflanze bei der Topfkultur besonders vor Winterregen.

STANDORT

Wo kann man Teucrium polium pflanzen?

Teucrium polium gedeiht am besten in voller Sonne, da sehr helles Licht für dichtes, silbriges Laub und eine üppigere Blüte sorgt.

Sie können die Pflanze jedoch auch im Halbschatten aufstellen, vorausgesetzt, der Boden bleibt sehr gut durchlässig.

In ihrem natürlichen Zustand wächst diese Pflanze in trockenen, steinigen und kalkhaltigen Umgebungen, oft in der Garrigue, der mediterranen Steppe oder an stark exponierten Felshängen.

Seine Wuchsform bleibt niedrig und kompakt: Im Freiland erreicht es in der Regel eine Höhe von 20 bis 40 cm und eine Breite von 30 bis 60 cm.

Im Topf hingegen bleibt sie oft kompakter, etwa 20 bis 30 cm hoch und 25 bis 40 cm breit, je nach Volumen des Gefäßes.

Sie müssen sie nicht vor Wind schützen, da sie diesen sehr gut verträgt, insbesondere auf trockenem Boden.

Es fürchtet keine Dürre, sondern im Gegenteil zu viel Wasser.

Darüber hinaus lockt es Bienen und andere Bestäuber an und ist daher interessant für den Garten oder das Trockengemüsebeet.

Es passt gut zu mediterranen Pflanzen wie zum BeispielLavendel, Santolina oder Beifuß.

Von ihr geht keine mechanische Gefahr aus, da sie weder Dornen noch reizenden Saft besitzt und ihre Wurzeln oberflächlich und nicht aggressiv bleiben, sodass sie keine Gefahr für Fundamente darstellt.

ERDE & PFLANZUNG

Welche Art von Blumenerde sollte ich für eine Teucrium polium-Pflanze verwenden?

Für Teucrium polium ist ein karger, leichter und sehr gut durchlässiger Boden nach wie vor am besten geeignet, da diese Pflanze von Natur aus an schwierige Gelände angepasst ist.

Daher ist ein flacher bis mitteltiefer Boden vorzuziehen, da dieser keinen nährstoffreichen oder tiefen Horizont benötigt, um sich gut zu entwickeln.

Andererseits ist ein schwerer, lehmiger, kompakter und feuchter Boden nach wie vor der schlechteste Boden für den Anbau, insbesondere im Winter, da überschüssiges Wasser schnell zum Absterben der Wurzeln führt.

Zur Verbesserung ungeeigneter Böden mischt man großzügig groben Sand, Kies, Kieselsteine ​​oder Puzzolan ein, um die Drainage zu erhöhen, und vermeidet eine übermäßige Zugabe von organischem Material.

Der ideale pH-Wert liegt im neutralen bis kalkhaltigen Bereich, etwa bei 7 bis 8, obwohl die Pflanze auch leicht saure Böden verträgt, solange diese trocken bleiben.

Die Entwässerung muss sehr schnell erfolgen, sandig oder steinig sein und darf niemals nass oder erstickend sein.

Schließlich sollten Sie verdichtete, humusreiche Böden meiden, da Teucrium polium eindeutig trockene, mineralische und wenig bearbeitete Böden bevorzugt.

BEWÄSSERUNG

Wie gießt man Teucrium polium richtig?

Bei Teucrium polium sollte die Bewässerung sehr mäßig bleiben, da diese Pflanze Trockenheit viel besser verträgt als Staunässe.

Im Sommer wässern Sie nur bei der Installation und danach sehr selten während längerer Hitzeperioden, etwa alle zwei bis drei Wochen.

Oder gar nicht mehr im Freiland, sobald die Pflanze gut verwurzelt ist.

Im Winter gießt man fast nie, außer Topfpflanzen, die unter sehr trockenen Bedingungen stehen, denn kalte Feuchtigkeit ist ihr größter Feind.

Sie verträgt eindeutig kein stehendes kaltes Wasser, vor allem nicht im Wurzelbereich.

Wenn man das Laub regelmäßig gießt, entwickelt es nicht unbedingt Pilzkrankheiten, da es von Natur aus resistent bleibt.

Wiederholte Feuchtigkeit führt jedoch zu einer allgemeinen Schwächung und einem fortschreitenden Niedergang.

Organischer Mulch ist nicht empfehlenswert; stattdessen sollten Sie mineralischen Mulch oder gar keinen Mulch verwenden, um den Boden trocken und gut durchlüftet zu halten.

Bei der Kultivierung in Töpfen sollte nur sehr selten gegossen werden, wobei das Substrat zwischen den Wassergaben vollständig austrocknen muss.

Im Freien liegt die ideale Niederschlagszone zwischen 300 und 400 mm/Jahr.

Aber sie kann ab 200 mm/Jahr in sehr gut durchlässigem Boden überleben und verträgt bis zu 600 mm/Jahr nur dann, wenn der Boden perfekt durchlässig bleibt.

DÜNGER

Wie füttert man Teucrium polium richtig?

Für Teucrium polium benötigt man nicht viel Dünger, da diese Pflanze von Natur aus auf nährstoffarmen Böden wächst.

Übermäßige Düngung beeinträchtigt sogar Form und Lebensdauer.

Deshalb sollten Sie reichhaltige Universaldünger, insbesondere stickstoffreiche Dünger, egal ob granuliert oder flüssig, vermeiden.

Wenn Sie der Pflanze etwas Halt geben möchten, können Sie einmal im Frühjahr, zu Beginn der Wachstumsperiode, einen stickstoffarmen, kaliumreichen Dünger oder ein mildes mineralisches Zusatzmittel ausbringen.

Man vermeidet frischen Mist und reichhaltigen Kompost, da diese den Boden zu nass und zu nährstoffreich machen.

Andererseits eignet sich sehr reifer Kompost in sehr kleinen Mengen oder die Zugabe von gesiebter Holzasche.

Mangelerscheinungen bleiben selten, aber in übermäßig ausgelaugten Böden kann bereits ein leichter Mangel an Kalium oder Spurenelementen die Blüte einschränken.

Die beste Wahl bleibt daher ein leichter mineralischer Dünger für mediterrane Pflanzen, der sparsam angewendet wird, um eine gesunde, kompakte und robuste Pflanze zu erhalten.

ANLEITUNG ZUM AUSSAAT

Wie sät man Teucrium polium-Samen?

Bei Teucrium polium liegt die Keimungsrate im Allgemeinen zwischen 50 und 70 %, wenn die Samen frisch sind und unter guten Bedingungen ausgesät werden.

Die Keimung dauert in der Regel zwischen 10 und 20 Tagen, kann sich aber manchmal bis zu 3 Wochen hinziehen, da die Keimung naturgemäß unregelmäßig verläuft.

Für eine erfolgreiche Aussaat ist eine ideale Temperatur zwischen 18 und 22 °C bei guter Lichteinstrahlung erforderlich.

Die empfohlenen Aussaatmonate sind Februar bis März unter Glas, dann von April bis Mai im Freien, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.

In milden Klimazonen kann man auch im September aussäen, die Keimung erfolgt dann im folgenden Frühjahr.

Zum Bewässern wird ein sehr feiner Sprühnebel verwendet, da die Sämlinge zu Beginn noch empfindlich sind und man eine Staunässe vermeiden möchte.

Nacktschnecken stellen ein geringes Risiko dar, da junge Pflanzen nicht sehr schmackhaft sind, eine Überwachung ist aber dennoch sinnvoll.

Stellen Sie die Sämlinge an einen hellen Ort, vermeiden Sie aber zunächst direkte, sengende Sonneneinstrahlung.

Schließlich werden die Samen nicht vergraben: Man legt sie auf die Oberfläche und bedeckt sie dann ganz leicht mit feinem Sand oder drückt sie einfach fest.

ANLEITUNG ZUM PFLANZEN

Wie pflanzt man Teucrium polium richtig?

Für Teucrium polium erfolgt die Pflanzung idealerweise im Frühjahr, zwischen April und Mai, wenn sich der Boden erwärmt hat und keine Frostgefahr mehr besteht.

In milden Klimazonen kann man auch im Frühherbst pflanzen, da die Pflanze dann vor dem Winter Wurzeln schlägt.

Aus Sämlingen werden die Jungpflanzen ins Freiland verpflanzt, sobald sie 4 bis 6 echte Blätter und ein gut ausgebildetes Wurzelsystem haben, etwa 8 bis 10 Wochen nach dem Auflaufen.

In sehr gut durchlässigen Boden pflanzen, nicht übermäßig düngen, und anfangs nur leicht gießen.

Danach bleibt der Pflegeaufwand minimal: Man beschränkt das Gießen, vermeidet feuchte Böden und kann den Wurzelballen im Frühjahr einfach reinigen.

Die Pflanze muss nicht gestützt werden, da sie niedrig und kompakt bleibt.

Die Anzucht im Topf funktioniert sehr gut, vorausgesetzt, man verwendet ein gut durchlässiges mineralisches Substrat und schützt den Topf im Winter vor übermäßigem Regen.

ERNTE

Wann und wie ernte ich meine Teucrium polium-Pflanze?

Bei Teucrium polium handelt es sich um eine selbstfruchtbare Pflanze: Ein einziger Horst genügt, um lebensfähige Blüten und Samen zu produzieren, da die Bestäubung leicht durch Insekten erfolgt.

Aus einem Sämling kann man bereits im ersten Jahr, etwa 4 bis 6 Monate nach dem Auflaufen, wenn die Pflanze gut verwurzelt ist, eine sehr leichte Ernte der Blätter vornehmen.

Eine interessantere und regelmäßigere Ernte erfolgt jedoch erst ab dem zweiten Jahr, wenn der Horst dichter wird und die Blüte beginnt.

Die Blätter erntet man am besten vor oder zu Beginn der Blüte, wenn sie gut entwickelt und sehr aromatisch sind.

Die jungen Stängel können gleichzeitig mit den Blättern geerntet werden, solange sie zart und nicht verholzt sind.

Die Blüten werden zur Zeit ihrer Blütezeit geerntet, in der Regel zwischen Mai und Juli, wenn sie vollständig geöffnet sind.

Die Samen werden später im Sommer geerntet, wenn die Blüten verblüht sind und die Blütenköpfe auf der Pflanze auf natürliche Weise vertrocknen.

Die Pflanze bildet keine fleischigen Früchte aus.

Für die Zubereitung verwendet man hauptsächlich die Blätter und Blütenstände, die oft im Schatten an einem trockenen und gut belüfteten Ort getrocknet werden.

Die Pflanzenteile sind erntereif, wenn sie beim Zerdrücken einen intensiven aromatischen Geruch verströmen und eine schöne silbrige Farbe aufweisen.

Der Geschmack bleibt sehr bitter, trocken und krautig, mit kampferartigen und medizinischen Noten, was die Verwendung auf sehr gelegentliche Zubereitungen und in sehr kleinen Mengen beschränkt.

KRANKHEITEN & SCHÄDLINGE

Wie schützt man Teucrium polium?

Bei Teucrium polium sind Krankheiten und Schädlinge selten, da die Pflanze von Natur aus robust und an trockene Umgebungen angepasst ist.

Die häufigsten Probleme treten vor allem unter ungeeigneten Bedingungen auf.

Gelegentlich kann es vorkommen, dass man Wurzel- oder Kragenfäule beobachtet, die durch zu nassen oder schlecht entwässerten Boden verursacht wird.

Schädlinge treten selten auf, aber Blattläuse können im Frühjahr manchmal junge Triebe befallen, was in den meisten Fällen keine schwerwiegenden Folgen hat.

Die gefährlichsten Krankheiten stehen daher immer noch im Zusammenhang mit übermäßiger Feuchtigkeit, insbesondere im Winter, da kalte Feuchtigkeit zu einem raschen Verfall der Pflanze führt.

Um diese Probleme zu vermeiden, bevorzugt man stets einen sehr gut durchlässigen Boden, schränkt die Bewässerung stark ein und verzichtet auf die Anwendung von reichhaltigen Düngemitteln.

Außerdem sollte die Pflanze an einem sonnigen und gut belüfteten Ort aufgestellt werden, da eine gute Luftzirkulation ihre natürliche Widerstandsfähigkeit stärkt.

Bei der Kultivierung im Topf schützt man hauptsächlich das Substrat vor Winterregen.

Unter guten Bedingungen bleibt Teucrium polium eine gesunde, robuste Pflanze und ist sehr resistent gegen Krankheiten.

SAMEN - Wurstpflanze (Teucrium polium)

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BONUS