Zu Produktinformationen springen
1 von 7

SAMEN - Löwenschwanz (Leonotis leonurus)

SAMEN - Löwenschwanz (Leonotis leonurus)

Monde Végétal

FORMAT
Normaler Preis €3,50 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €3,50 EUR
Sale Ausverkauft
inkl. MwSt.

LÖWENSCHWANZ (Leonotis leonurus) - Wild Dagga - Löwenohr SAMEN & PFLANZEN + alle Anbautipps von der Aussaat über die Anpflanzung bis zur Pflege.

Der Löwenschwanz oder das Löwenohr (Leonotis leonurus) ist eine seltene und exotische Pflanze aus Südafrika, die sich durch ihre hohen Stiele auszeichnet, die mit leuchtend orangefarbenen, quastenartigen Blüten geschmückt sind.

Sie ist sehr nektarreich und zieht Bienen, Schmetterlinge und sogar Kolibris an, die Leben und Farbe in den Garten bringen. Sie ist pflegeleicht in voller Sonne, passt sowohl ins Beet als auch in den Topf und bietet eine lange Blütezeit vom Frühjahr bis zum ersten Frost.

Im südlichen Afrika ist sie auch für ihre traditionelle Verwendung bekannt: Ihre Blüten und Blätter wurden als Aufguss oder geraucht wegen ihrer entspannenden und leicht euphorisierenden Wirkung verwendet.

Als spektakuläre Zierpflanze mit viel Geschichte begeistert sie sowohl Liebhaber exotischer Gärten als auch Fans seltener Heilpflanzen.

Kulturrat

Alle Anbauhinweise liegen Ihren Bestellungen als gedruckte Informationsblätter bei. Für einige Pflanzen gibt es außerdem eigene Video-Tutorials auf Monde Végétal TV.

Noch Fragen?

Bei Fragen jeglicher Art antwortet Monde Végétal so schnell wie möglich: contact.mondevegetal@gmail.com oder direkt über den Button „Chatten Sie mit uns“.

Lieferung

Die Lieferung kostet 4,95 Euro, unabhängig von der Anzahl der Samentüten. Voraussichtliche Lieferzeit: ca. 1 Woche.

Rücksendung des Pakets

Wir akzeptieren keine Rücksendungen. Beschädigte Produkte senden wir Ihnen jedoch auf unsere Kosten erneut zu, sofern Sie uns bei Erhalt einen Schadensnachweis vorlegen.

Vollständige Details anzeigen

ART DER PFLANZEN

Wie kultiviert man Leonotis leonurus richtig?

Der aus dem südlichen Afrika stammende Löwenschwanz, auch Wild Dagga genannt, ist ein wunderschöner, halbholziger, ausdauernder Halbstrauch mit spektakulärer Blüte.

Es ist eine pflegeleichte Pflanze, die sowohl medizinisch, melifer, Zier- als auch Erholungszwecken dient.

Ihre Blätter und Blüten werden manchmal geraucht oder als Aufguss verwendet, um eine leichte entspannende Wirkung zu erzielen, die jedoch weniger stark ist als die von Cannabis.

Man kann sie auch in Beeten mit mediterranen Pflanzen verwenden, da sie gut zu Pflanzen für trockene Böden passt.

Wie Sukkulenten oder Palmen. Ihre Blüten ziehen Bienen im Sommer und bis Ende November stark an.

Sie kann bis zu 10 Jahre alt werden und ist perfekt für den Anbau im Freiland in subtropischen oder frostfreien gemäßigten Zonen geeignet.

Leider ist sie eine recht wenig winterharte Pflanze, da sie keine Temperaturen unter -4 °C verträgt (treibt aber aus dem Wurzelstock wieder aus).

STANDORT

Wo pflanzt man Leonotis leonurus?

Die Leonotis leonurus ist eine heliophile Pflanze, die die Sonne liebt.

Je mehr Sonne sie bekommt, desto mehr blüht sie und wächst schneller.

Sie verträgt etwas Halbschatten, produziert dann aber weniger Blüten. Ständiger Schatten hingegen erschöpft sie.

Wenn Sie sie im Freiland anbauen, kann sie bis zu 2,5 Meter hoch und etwa 1,2 Meter breit werden.

Sie hat einen aufrechten, buschigen Wuchs mit Verzweigungen in der Höhe und Blüten, die in etagenförmigen Wirteln angeordnet sind.

Das verleiht ihr ein sehr grafisches Aussehen. Vorsicht jedoch, ihre Blütenstiele sind brüchig.

Einmal etabliert, verträgt sie jedoch sehr gut Trockenheit.

Ihre nektarreichen Blüten ziehen Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Kolibris (in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet) an.

Der Löwenschwanz ist daher in der Nähe des Gemüsegartens sehr interessant.

Man kann sie sowohl in der Nähe anderer aromatischer Pflanzen wie Thymian, Lavendel oder Rosmarin anbauen, als auch in der Nähe von Fruchtgemüse wie Tomaten, Paprika, Kürbissen oder Zucchini.

ERDE & PFLANZUNG

Welche Erde für Leonotis leonurus verwenden?

Die Leonotis leonurus mag leichte, fruchtbare und gut durchlässige Böden, die reich an Humus sind.

Sie bevorzugt sandig-lehmige Substrate, die sowohl locker als auch luftig sind.

Der Löwenschwanz wächst auch leichter in tiefem Boden, da er ein gutes Wurzelsystem entwickelt.

In flachem Boden kann er wachsen, blüht aber weniger.

Der schlechteste Bodentyp wäre ein schwerer Boden, wie lehmiger Boden, der im Winter durchnässt ist und dazu neigt, seine Wurzeln verfaulen zu lassen.

Ebenso verhindern sehr arme, sehr trockene oder zu steinige Böden ein gutes Wachstum.

Zögern Sie also nicht, Ihren Boden zu verbessern, indem Sie Sand einarbeiten, wenn er zu schwer ist.

Oder Blumenerde, wenn er zu arm oder steinig ist.

Der Löwenschwanz mag auch leicht saure bis neutrale Substrate.

Mit einem pH-Wert zwischen 6 und 7,5.

Eine einfache Blumenerde, die speziell für mediterrane Pflanzen entwickelt wurde, ist sehr gut geeignet.

Sie können sie direkt darin anbauen.

Oder eine gute Universal-Blumenerde ohne zu viel Torf.

BEWÄSSERUNG

Wie gießt man die Leonotis leonurus richtig?

Als ausgewachsene Pflanze und im Freiland verträgt der Löwenschwanz Trockenheit und begnügt sich oft nur mit Regen.

In den ersten Lebensjahren oder wenn Sie ihn im Topf kultivieren, müssen Sie jedoch seine Bewässerung überwachen.

Oft reicht im Sommer eine Bewässerung alle 7 bis 10 Tage im Freiland aus. Im Topf hingegen eher 2 bis 3 Mal pro Woche.

Alles hängt von der Wärme und der Qualität der Erde ab.

Es ist eine Pflanze, die Staunässe fürchtet. Es sollte niemals Wasser im Untersetzer stehen bleiben.

Den Rest des Jahres, im Frühling oder Herbst, wird nur bei Bedarf gegossen.

Seien Sie etwas aufmerksamer, wenn Sie sie im Topf kultivieren, halten Sie das Substrat einfach feucht.

Im Winter befindet sie sich in der Ruhephase, die Bewässerung ist sehr gering.

Etwas weniger als einmal im Monat (wenn das Substrat trocken wird).

Sie fürchtet kaltes Wasser nicht besonders.

Und sogar ihr Laub bleibt widerstandsfähig, wenn man sie von oben gießt. Sie wird selten von Echtem Mehltau befallen.

DÜNGER

Wie pflegt man die Leonotis leonurus richtig?

Die Leonotis leonurus bleibt eine kräftige Pflanze und verträgt auch recht arme Böden.

Natürlich profitiert sie von Düngerzugaben für eine schöne Blüte.

Im Topf bevorzugen Sie eher einen Flüssigdünger, der speziell für blühende Pflanzen entwickelt wurde.

Wenden Sie ihn alle 15 Tage zwischen März und September an.

Stellen Sie dann die Düngerzufuhr im Spätherbst und Winter ein.

Im Freiland bevorzugt sie Langzeitdüngemittel in Granulatform.

Ein ausgewogener Universaldünger ist gut geeignet.

Wenden Sie ihn einmal pro Saison an.

Auch im Spätherbst, zu Beginn des Winters, wenn sie in die Ruhephase eintritt, können Sie ihr ein paar Hände voll Kompost oder Mist hinzufügen.

Schließlich ist die Löwenschwanzpflanze eine Pflanze, die selten Mangelerscheinungen aufweist. Achten Sie in seltenen Fällen auf Mangel an Stickstoff (N), Kalium (K) und Eisen (Fe).

ANLEITUNG ZUM AUSSAAT

Wie sät man Leonotis leonurus Samen?

Die Keimrate von Leonotis leonurus Samen ist unter guten Bedingungen recht gut.

So keimen fast 70 % der Samen unter idealen Temperaturen zwischen 20 und 25 °C innerhalb von 10 bis 21 Tagen. Sind die Temperaturen zu niedrig (mindestens 18 °C), kann die Keimung 1 Monat dauern.

Im Allgemeinen sät man zwischen März und Mai unter beheiztem Schutz. Dann von Mai bis Juni direkt ins Freie.

Schließlich kann man in warmen, frostfreien Klimazonen zwischen September und Oktober säen.

Säen Sie lieber in Töpfen, da der Löwenschwanz schnell wächst.

Verwenden Sie eine spezielle Anzuchterde mit 30 % Sand, um sie aufzulockern.

Wählen Sie auch den sonnigsten Standort, der möglich ist.

Aber hüten Sie sich vor Schnecken und Nacktschnecken, die junge Triebe lieben.

Vergraben Sie die Samen nicht zu tief.

Einfaches Bestreuen mit einer 0,5 cm dicken Sandschicht genügt vollkommen.

Gießen Sie immer mit einer feinen Brause, um die Leonotis leonurus Samen nicht zu sehr zu verschieben.

ANLEITUNG ZUM PFLANZEN

Wie pflanzt man Leonotis leonurus richtig?

Die Löwenschwanzpflanze kann in einem größeren Topf komplett im Freien gepflanzt oder kultiviert werden, sobald sie 15-20 cm erreicht hat.

Sie sollte auch 4 bis 6 echte Blätter entwickelt haben.

Dies entspricht oft einer Kulturdauer von etwa 1 bis 2 Monaten. Achten Sie auch auf die Nachttemperaturen.

Solange Frostgefahr besteht, pflanzen Sie sie nicht ins Freie. Oft wartet man bis Mai.

Gießen Sie beim Pflanzen reichlich und danach nur bei Bedarf.

Achten Sie auf die Unkrautbekämpfung. Zögern Sie auch nicht, den Boden zu mulchen, um ihn feucht zu halten und gleichzeitig "Unkräuter" einzudern.

Denken Sie daran, jedes Jahr die Triebspitzen der Pflanze etwas zu schneiden, um die Verzweigung zu fördern.

Langfristig entwickelt sie einen dichteren, buschigeren Wuchs und produziert mehr Blüten.

In kalten Klimazonen sollten Sie den Topf vor dem Frost überwintern und im Frühjahr wieder herausstellen (dabei jedoch die Nachttemperaturen überwachen, um späten Frost zu vermeiden).

ERNTE

Wann und wie erntet man die Leonotis leonurus?

Beim Löwenschwanz werden hauptsächlich die Blüten geerntet.

Aber auch die Blätter können verwendet werden.

Die Blüten werden von Juli bis Oktober geerntet. Sie müssen gut geöffnet und noch farbkräftig sein (schön orange).

Ernten Sie am besten morgens, nach dem Tau, aber vor der großen Hitze.

Lassen Sie sie anschließend an einem trockenen, gut belüfteten Ort im Schatten etwa 7 bis 10 Tage lang trocknen.

Sie können die Blüten dann 1 Jahr lang in einem luftdichten Glas, licht- und feuchtigkeitsgeschützt lagern.

Sie können sie dann als Aufguss verwenden oder rauchen, um leichte entspannende Effekte zu erzielen.

Für die Blätter werden die jungen, zarten und grünen Blätter ohne Beschädigungen am Morgen geerntet.

Lassen Sie sie ebenfalls 7 bis 10 Tage lang trocknen.

Sie sind etwas weniger wirksam als die Blüten, können aber auf die gleiche Weise verwendet werden.

KRANKHEITEN & SCHÄDLINGE

Wovor sollte man Leonotis leonurus schützen?

Die Leonotis leonurus gehört die meiste Zeit zu den robusten Pflanzen.

Sie ist nicht sehr anfällig für Krankheiten oder Schädlinge.

Sie fürchtet eigentlich nur übermäßige Bewässerung.

In diesem Fall kann sie von verschiedenen Krankheiten befallen werden.

Achten Sie auf Cercosporiose, Alternariose, Pythium, Rhizoctonia, Phytophthora oder auch Fusariose.

Was Schädlinge betrifft, so sind diese etwas häufiger, aber außer Schnecken und Nacktschnecken im Sämlingsstadium nicht immer dramatisch.

Später können Blattläuse, Raupen, Weiße Fliegen, Thripse oder Spinnmilben die ausgewachsene Pflanze befallen.

SAMEN - Löwenschwanz (Leonotis leonurus)

Une plante tropicale emblématique aux graines rouge vif, utilisée depuis des siècles comme colorant naturel.

BONUS