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SAMEN - Cashewnüsse / Cashewbaum (Anacardium occidentale)

SAMEN - Cashewnüsse / Cashewbaum (Anacardium occidentale)

1 Samen von Kaschubaum / Kaschunuss (Anacardium occidentale) Alle Anbautipps von der Aussaat bis zur Ernte

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BILDNACHWEIS: Anacardium occidentale von der Insel Margarita“ von Wilfredor ist mit CC0 1.0 gekennzeichnet.

Dieser ursprünglich aus Brasilien stammende Tropenbaum kann in der Reife eine Höhe von 8 bis 12 Metern erreichen, wobei er ein relativ langsames Wachstum beibehält. Er bevorzugt warme Klimazonen, kann aber auch im Topf kultiviert werden, insbesondere in einem Gewächshaus oder in einem sehr hellen Innenraum, was eine bessere Kontrolle seiner Entwicklung ermöglicht.

Der Kaschubaum ist vor allem für seine Kaschunüsse bekannt, die reich an Nährstoffen sind und in der Küche vielfältig verwendet werden.

⚠️In gemäßigten Klimazonen sollten Sie ihn jedoch nicht als Obstbaum betrachten: Er wird in der Regel keine Früchte tragen, außer sehr selten in einem beheizten Gewächshaus, nach vielen Jahren des Anbaus.⚠️

Er bleibt daher in unseren Breitengraden vor allem eine Zier- und Sammelpflanze. Dank seines ungewöhnlichen Wuchses und seines exotischen Aussehens fügt sich Anacardium occidentale perfekt in eine tropische Dekoration, einen Wintergarten oder eine geschützte Terrasse ein.

Sie wählen somit eine ästhetische, originelle und exotische Pflanze, ideal für Liebhaber von Botanik und seltenen Pflanzen.

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ART DER PFLANZEN

Wie kultiviert man Anacardium occidentale richtig?

Anacardium occidentale, besser bekannt als Cashewbaum oder Cashewnussbaum, ist ein langsam wachsender, aber robuster, mehrjähriger tropischer Baum.

Hier kultivieren Sie eine Pflanze, die in einem geeigneten Klima 30 bis 50 Jahre oder sogar noch länger leben kann.

In warmen Klimazonen ist sein Laub immergrün, sodass es das ganze Jahr über dekorativ bleibt.

Ausgewachsen erreicht der Cashewbaum in der Regel eine Höhe von 8 bis 12 Metern und besitzt eine breite und ausladende Krone.

Es handelt sich um eine Pflanze, die sowohl essbar als auch traditionell medizinisch genutzt wird.

Man konsumiert hauptsächlich die Cashewnuss, die dem Samen entspricht, sowie den Cashewapfel, eine fleischige Scheinfrucht, die sehr reich an Vitamin C ist.

Die Pflanze ist jedoch im rohen Zustand giftig: Die Nussschale enthält ein ätzendes Öl, das schwere Verätzungen und Reizungen verursachen kann.

Aus diesem Grund sollten Sie niemals rohe Nüsse verzehren. Vor der Verwendung in der Küche ist ein gründliches Rösten unerlässlich.

Bestimmte Pflanzenteile, wie Rinde oder Blätter, werden ebenfalls in der traditionellen Medizin verwendet, jedoch stets mit Vorsicht. Der Anbau erfolgt im Freien ausschließlich in tropischen oder subtropischen Klimazonen.

In kälteren Klimazonen kann man die Pflanze in einem Topf vorziehen, vor allem in einem Gewächshaus, aber diese Lösung ist auf lange Sicht begrenzt.

Der Cashewbaum entwickelt eine klassische, tiefe, aber kräftige Pfahlwurzel.

Die Blütezeit liegt in der Regel zwischen Dezember und April, abhängig von den klimatischen Bedingungen.

Anschließend sieht man kleine, rosafarbene bis weiße Blüten, die in Rispen angeordnet sind.

Der Baum beginnt im Alter von etwa 3 bis 5 Jahren zu blühen, aber eine wirklich interessante Fruchtproduktion tritt in der Regel erst nach 5 bis 7 Jahren der Kultivierung ein.

In Bezug auf den Verzehr werden die Nüsse geröstet, pur oder in herzhaften und süßen Rezepten verarbeitet konsumiert.

Cashewäpfel können frisch, als Saft, Marmelade oder verarbeitet verzehrt werden.

Zur Ernte wartet man, bis die Früchte von selbst zu Boden fallen, ein Zeichen ihrer Reife.

Anschließend trennt man die Nuss von der falschen Frucht und fährt dann mit dem Trocknen und Rösten fort – unerlässliche Schritte vor dem Verzehr.

Hinsichtlich der Zeiträume sollten Sie mit 3 bis 5 Jahren zwischen Aussaat und Blüte und anschließend mit 5 bis 7 Jahren zwischen Aussaat und der ersten Ernte rechnen.

Nach dem Einpflanzen einer jungen, bereits entwickelten Pflanze kann diese Zeitspanne etwas verkürzt werden.

Ist der Baum erst einmal ausgewachsen, bleibt er mehrere Jahrzehnte lang produktiv, vorausgesetzt, er profitiert von einem stabilen und warmen Klima.

⚠️ Wichtiger Hinweis vor dem Kauf:In gemäßigten Klimazonen trägt der Cashewbaum im Freien in der Regel keine Früchte.

Selbst bei heißen Sommern verhindern kühle Nächte und das Fehlen kontinuierlicher Hitze die Fruchtbildung.

Mit einer sehr gelegentlichen Fruchtbildung ist nur in einem beheizten Gewächshaus zu rechnen, bei 25 bis 30 °C tagsüber, mindestens 18 °C nachts, ganzjährig intensiver Beleuchtung und präziser Bewässerung.

Trotzdem bleibt die Produktion selten, langsam und unvorhersehbar, oft erst nach 8 bis 10 Jahren Anbau.

In gemäßigten Klimazonen sollte man den Cashewbaum daher eher als Zier- oder Sammlerpflanze betrachten und nicht als produktiven Obstbaum.

Schließlich ist der Cashewbaum sehr wenig winterhart. Er beginnt bereits bei Temperaturen ab +5 °C Schaden zu nehmen und überlebt Temperaturen unter 0 °C nicht.

Bei Grenzklima muss die Pflanze in einem beheizten Gewächshaus mit gut durchlässigem Substrat, sehr hellem Standort und einer stabilen Wintertemperatur über 12 bis 15 °C kultiviert werden, um ihre Gesundheit und Langlebigkeit zu erhalten.

STANDORT

Wo soll der Cashewbaum gepflanzt werden?

Man pflanzt den Cashewbaum in voller Sonne, da diese Sonneneinstrahlung für ein kräftiges Wachstum, eine gute Blüte und eine ordnungsgemäße Fruchtbildung unerlässlich ist.

Halbschatten verlangsamt die Entwicklung deutlich und schränkt die Produktion ein.

In seinem natürlichen Zustand wächst dieser Baum in trockenen bis subhumiden tropischen Gebieten.

Häufig in bewaldeten Savannen, am Rande tropischer Wälder oder auf kargen, aber gut durchlässigen Böden, unter einem ganzjährig warmen Klima.

Seine Wuchsform ist ausladend, niedrig und verzweigt, mit einer breiten Silhouette.

Im Freiland erreicht sie in der Regel eine Höhe von 8 bis 15 m und eine Breite von 7 bis 12 m, während ihr Wachstum im Topf begrenzter bleibt und je nach Volumen des Gefäßes und der Größe der Erziehungsform etwa 2 bis 4 cm hoch und 1,5 bis 3 m breit bleibt.

Es ist von Vorteil, die Pflanze vor dem Wind zu schützen, besonders wenn sie jung ist, da ihre Äste noch spröde sind und ihr ausladender Wuchs dem Wind einen starken Widerstand bietet.

Ein geschützter Standort fördert ebenfalls die Blüte.

Cashewbäume sind nach ihrer Etablierung recht trockenresistent, da sie eine gute Toleranz gegenüber Trockenperioden aufweisen; jedoch verringert anhaltender Wassermangel die Fruchtproduktion.

In den ersten Jahren sollten Sie daher regelmäßig gießen.

Die Blüte lockt eindeutig Bienen und andere bestäubende Insekten an und macht sie dadurch zu einemnektarproduzierende PflanzeInteressant in tropischen Klimazonen.

Als Begleitpflanze eignet sie sich gut für tropische Nutzpflanzen, die nicht stark um Wasser und Licht konkurrieren, wie beispielsweise bestimmte niedrig wachsende Hülsenfrüchte.

Weil sie die Bodenstruktur verbessern.

Andererseits sollte man vermeiden, sie zu dicht beieinander zu pflanzen, da die Krone sonst zu breit wird.

In puncto Sicherheit hat der Baum keine Dornen, allerdings sind sein Saft und vor allem die Schale der Frucht giftig und reizend.

Da sie ätzende Verbindungen enthalten, sollten Sie jeglichen direkten Kontakt ohne Schutz vermeiden.

Schließlich sind seine Wurzeln nicht aggressiv gegenüber Fundamenten, da sie sich hauptsächlich an der Oberfläche und in mäßiger Tiefe ausbreiten; dennoch sollte man einen ausreichenden Abstand einhalten, da der Baum mit zunehmendem Alter groß wird.

ERDE & PFLANZUNG

Welche Blumenerde sollte ich für eine Anacardium occidentale-Pflanze verwenden?

Für den Anbau von Cashewbäumen unter guten Bedingungen sollte man einen leichten, gut durchlässigen Boden wählen, der arm bis mäßig fruchtbar ist, da sich dieser Baum von Natur aus an arme Böden anpasst.

Ein tiefgründiger Boden ist nach wie vor vorzuziehen, da er eine gute Wurzelverankerung ermöglicht und die Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit verbessert.

Andererseits bleibt schwerer, kompakter, hydromorpher oder ständig nasser Boden der schlechteste Boden für diese Art, da überschüssiges Wasser schnell zu Erstickung und Wurzelfäule führt.

Um den Boden zu verbessern, konzentriert man sich in erster Linie auf die Struktur und weniger auf die Nährstoffvielfalt.

Man mischt groben Sand, feinen Kies oder gut zersetztes organisches Material unter, um die Drainage zu verbessern.

Bei zu lehmigen Böden ist dieser Schritt weiterhin unerlässlich, um stehendes Wasser zu vermeiden.

Der ideale pH-Wert liegt zwischen 5,5 und 6,5, also leicht sauer bis neutral, da dieser Bereich eine gute Nährstoffaufnahme fördert.

Was die Drainage betrifft, bevorzugt die Cashewpflanze trockene bis mäßig feuchte Böden, die niemals schwer oder durchnässt sein sollten.

Ein sandiger bis sandig-lehmiger Boden ist bestens geeignet, vorausgesetzt, er ist ausreichend tief.

Verdichtete Böden sollten vermieden werden, da der Baum in einem gut durchlüfteten, unverdichteten Boden, der sandig oder leicht humusreich, aber niemals übermäßig nährstoffreich ist, viel besser gedeiht.

Diese Bodenart fördert ein ausgewogenes Wachstum, eine reiche Blüte und eine längere Lebensdauer des Baumes.

BEWÄSSERUNG

Wie gießt man einen Cashewbaum richtig?

Cashewbäume sollten im Sommer mäßig gegossen werden, insbesondere in den ersten Jahren.

Wenn der Baum in die Erde gepflanzt wird, sollte er in warmen Perioden ein- bis zweimal pro Woche gegossen werden, da er gut anwachsen muss.

Sobald die Pflanze ausgewachsen ist, wird sie sehr trockenheitsresistent, sodass die Fütterungshäufigkeit stark reduziert werden kann.

Im Winter, in trockenen tropischen Klimazonen oder bei der Kultivierung in Töpfen sollte die Bewässerung deutlich reduziert werden, da überschüssiges Wasser während der Ruhephase Wurzelerkrankungen begünstigt.

Cashewbäume reagieren empfindlich auf kaltes Wasser, da dies die Wurzelaktivität verlangsamt und physiologischen Stress verursachen kann, insbesondere bei niedrigen Bodentemperaturen.

Wenn man das Laub häufig gießt, kann die Pflanze Pilzkrankheiten entwickeln, da sie stehende Feuchtigkeit auf den Blättern nicht verträgt.

Auch wenn der Baum relativ widerstandsfähig ist, sollten Sie ihn immer an der Basis gießen, da dies die Gesundheitsrisiken verringert.

Mulchen ist nicht zwingend erforderlich, jedoch hilft eine leichte Mulchschicht am Pflanzenfuß, die Bodenfeuchtigkeit bei jungen Pflanzen zu erhalten und die Konkurrenz durch Unkraut einzuschränken.

Bei der Kultivierung in Töpfen ist die Bewässerung heikler.

Gießen Sie, sobald das Substrat an der Oberfläche trocken ist, und lassen Sie niemals stehendes Wasser im Untersetzer zurück.

Die Drainage muss ausgezeichnet bleiben, da Cashewbäume leichten Wasserstress besser vertragen als Staunässe.

Im Freien gedeiht der Baum idealerweise in einem Gebiet mit einer jährlichen Niederschlagsmenge zwischen 700 und 1200 mm.

Sie verträgt mindestens etwa 500 mm/Jahr, vorausgesetzt, sie wird gelegentlich bewässert, und verträgt bis zu 1800 mm/Jahr, allerdings nur, wenn der Boden sehr gut durchlässig ist.

DÜNGER

Wie füttert man Anacardium occidentale richtig?

Cashewbäume benötigen nicht viel Dünger, da sie sich von Natur aus an nährstoffarme Böden anpassen.

Eine gezielte Düngung verbessert jedoch Wachstum, Blüte und Ertrag.

Man vermeidet daher übermäßige Düngung, da zu viel Stickstoff das Laubwachstum auf Kosten der Blüten fördert und den Baum schwächt.

Für diese Art sollten Sie einen ausgewogenen Dünger verwenden, keinen zu nährstoffreichen.

Zwischen Granulat- und Flüssigdüngern sollten Sie langsam wirkende organische Granulatdünger bevorzugen, da diese den Baum nach und nach nähren und seinen natürlichen Rhythmus respektieren.

Im Freiland wendet man es 1 bis 2 Mal im Jahr an, zu Beginn des Frühlings und gegebenenfalls zu Beginn der Regenzeit in tropischen Klimazonen.

In Töpfen kann ein verdünnter organischer Flüssigdünger hinzugegeben werden, und zwar einmal alle 3 bis 4 Wochen während der Wachstumsperiode.

Mineralische Düngemittel können problemlos durch Kompost oder sehr gut verrotteten Mist ersetzt werden, da Cashewnüsse eine sanfte und allmähliche Nährstoffzufuhr bevorzugen.

Die Zugabe von reifem Kompost einmal im Jahr, der in die Oberfläche eingearbeitet wird, reicht oft aus, um den Bedarf zu decken, insbesondere bei lebendigem Boden.

Der beste Dünger für eine gesunde Pflanze mit guter Produktivität ist daher nach wie vor ein ausgewogener organischer Dünger mit moderatem Stickstoffgehalt.

Aber ausreichend Phosphor für die Blüte und Kalium für die Fruchtbildung und Stressresistenz.

Am häufigsten treten Mängel im Zusammenhang mit Kalium auf, die zu einer Verringerung der Blüten- und Fruchtbildung führen.

Sowie Magnesium, das für die Vergilbung zwischen den Blattadern älterer Blätter verantwortlich ist.

In übermäßig alkalischen Böden kann es auch zu Eisenmangel kommen.

Daher bleibt die beste Düngemittelart für Cashewnüsse ein vollständiger organischer Dünger, angereichert mit Spurenelementen, oder die regelmäßige Zufuhr organischer Substanz, die eine stabile und nachhaltige Nährstoffversorgung ohne Überschuss gewährleistet.

ANLEITUNG ZUM AUSSAAT

Wie sät man Anacardium occidentale-Samen aus?

Die Keimungsrate von Cashewsamen ist im Allgemeinen niedrig und liegt außerhalb ihrer natürlichen Klimabedingungen zwischen 20 und 30 %.

Die Keimungszeit ist für eine tropische Baumart weiterhin kurz, da man die Keimung im Durchschnitt nach 10 bis 20 Tagen beobachten kann.

Für eine erfolgreiche Aussaat sollte eine ideale Temperatur zwischen 25 und 30 °C eingehalten werden, da konstante Wärme das Wurzelwachstum stark anregt.

In der Praxis sät man Cashewnüsse in gemäßigten Klimazonen von März bis Juni in Innenräumen oder in beheizten Gewächshäusern aus, in heißen und beständigen tropischen Klimazonen hingegen ganzjährig.

Beim Aussäen sollte man mit einem feinen Sprühnebel gießen, da die jungen Sämlinge, insbesondere im Keimlingsstadium, noch recht empfindlich sind.

Das Substrat sollte leicht feucht bleiben, aber niemals durchnässt sein, da überschüssiges Wasser das Umfallen der Sämlinge begünstigt.

Das Risiko durch Fressfeinde wie Schnecken ist gering, da Cashewnüsse im Allgemeinen unter Schutzdächern oder unter kontrollierten Bedingungen ausgesät werden. Wachsamkeit ist jedoch weiterhin angebracht, wenn Sie im Freien in einem feuchten tropischen Klima aussäen.

Stellen Sie die Sämlinge an einen hellen Ort, jedoch ohne direkte, sengende Sonneneinstrahlung, bis die jungen Pflanzen gut angewurzelt sind.

Helles Licht fördert kompaktes Wachstum ohne Wasserstress.

Was die Tiefe betrifft, so wird der Samen aufgrund seiner Größe vergraben. Legen Sie ihn 2 bis 3 cm tief, idealerweise waagerecht, um eine gleichmäßige und schnelle Keimung zu gewährleisten.

Diese Methode gewährleistet einen guten Kontakt mit dem Substrat und begrenzt das Austrocknen des Saatguts.

ANLEITUNG ZUM PFLANZEN

Wie pflanzt man Anacardium occidentale richtig?

Cashewbäume pflanzt man nur im Freien in tropischen oder subtropischen Klimazonen, die absolut frostfrei sind, da diese Art keine Minustemperaturen verträgt.

Im französischen Mutterland, selbst in der Mittelmeerzone, bleibt das direkte Anpflanzen im Boden langfristig unmöglich, da der Winterfrost zum Absterben des Baumes führt.

In gemäßigten Klimazonen werden Cashewnüsse daher ausschließlich in Töpfen angebaut.

Aus einem Samen zieht man die Jungpflanze 12 bis 24 Monate lang in einem Behälter heran, bis man eine gut bewurzelte und kräftige Pflanze erhält.

Dann lässt man sie ihr ganzes Leben lang in Töpfen weiterwachsen, ohne sie ins Freiland umzupflanzen.

Nach dem Einpflanzen in einen Topf sollte die Pflanze an einen sonnigen Platz gestellt werden. Achten Sie auf ein sehr gut durchlässiges Substrat und gießen Sie mäßig.

Ein ausgewogenes Wachstum fördern Sie durch sparsame Zufuhr von organischem Material und gegebenenfalls durch einen Formationsschnitt.

In den ersten Jahren empfiehlt sich eine Stütze, da der Stamm auch im Topf noch flexibel und windempfindlich ist.

Beim Anbau außerhalb tropischer Klimazonen benötigt man einen großen, tiefen Topf mit einem Volumen von mindestens 40 bis 60 Litern, um eine gute Wurzelentwicklung zu ermöglichen.

Sobald die Temperaturen unter 15°C fallen, muss die Pflanze in ein warmes Gewächshaus oder einen sehr hellen Innenraum mit einer stabilen Temperatur gebracht werden.

Durch diese Methode kann die Cashewpflanze als Sammlerpflanze erhalten bleiben, allerdings trägt sie außerhalb tropischer Gebiete nur selten Früchte.

Weil die Art zur Fortpflanzung konstante Wärme und eine ausgeprägte Trockenzeit benötigt.

ERNTE

Wann und wie ernte ich meine Cashewnüsse?

Der Cashewbaum ist nicht streng selbstfruchtbar, denn obwohl er männliche und zwittrige Blüten am selben Baum trägt, verbessert die Fremdbestäubung durch Insekten den Fruchtansatz erheblich.

In der Praxis führt die Anwesenheit anderer Bäume und Bienen zu einer deutlichen Steigerung der Produktion.

Die erste Ernte kann nur von einem ausgewachsenen Baum ausgegangen werden, da Cashewbäume in der Regel zwischen drei und fünf Jahren nach der Aussaat zu blühen beginnen und dann, abhängig vom Klima und der Wuchskraft des Baumes, in rascher Folge Früchte tragen.

Die Blätter und Stängel werden nicht zu Lebensmittelzwecken geerntet, da sie kein gemeinsames kulinarisches Interesse haben.

Die Blüten sind ebenfalls nicht essbar.

Bei der Ernte geht es fast ausschließlich um die Früchte und die Samen.

Die Scheinfrucht, auch Cashewapfel genannt, wird geerntet, wenn sie frei von Fruchtfleisch ist, eine Farbe (gelb, rot oder orange) angenommen hat und sich leicht weich anfühlt.

Der Samen, die sogenannte Cashewnuss, hängt am Ende des Apfels und wird gleichzeitig geerntet.

Im Allgemeinen erntet man die Früchte 2 bis 3 Monate nach der Blüte, wenn sich der Apfel leicht ablösen lässt.

Zur Zubereitung kann man die Cashewfrucht frisch, als Saft, Sirup, Marmelade oder fermentiert verzehren, da sie sehr reich an Vitamin C, im rohen Zustand aber sehr adstringierend ist.

Allerdings wird der Samen niemals roh verzehrt, da seine Schale ein giftiges, ätzendes Öl enthält.

Vor der Entnahme des essbaren Kerns muss die Frucht geröstet oder wärmebehandelt werden, um reizende Substanzen zu neutralisieren.

Die Ernte ist reif, wenn der Apfel gut entwickelt ist und die Nuss ihre maximale Größe erreicht hat und eine harte, gut ausgebildete Schale besitzt.

Geschmacklich bietet der Cashewapfel eine spritzige, süße und stark herbe Note, die manchmal verwirrend ist.

Im Gegensatz dazu hat die Cashewnuss einen milden, leicht süßen und sehr cremigen Geschmack, was ihren weltweiten Erfolg beim Rohverzehr (nach der Verarbeitung), beim Rösten oder bei der Verwendung in der Küche erklärt.

KRANKHEITEN & SCHÄDLINGE

Was schützt Anacardium occidentale?

Cashewbäume sind im Allgemeinen robust, können aber in tropischen Klimazonen von verschiedenen Schädlingen befallen werden.

Man sieht hauptsächlich Blattläuse, Schildläuse, Thripse und manchmal blattfressende Raupen, da sie den Pflanzensaft und das junge Laub mögen.

Bei trockenen und warmen Bedingungen können auch Milben auftreten.

Bei den Krankheiten handelt es sich am häufigsten um Pilzkrankheiten, insbesondere um die Anthraknose, die Flecken auf Blättern, Blüten und Früchten verursacht, sowie um Wurzelfäule, wenn der Boden zu nass bleibt.

Die gefährlichsten Schädlinge für die Produktion sind stechend-saugende Insekten, da sie den Baum schwächen und die Blüte verringern.

Die schwerwiegendsten Krankheiten bleiben Anthraknose und Kragenfäule, da sie zu massivem Blütenfall, schlechtem Fruchtansatz oder im Falle anhaltender Überwässerung sogar zum Absterben des Baumes führen können.

Diese Probleme treten hauptsächlich in heißen und feuchten Klimazonen oder auf schlecht entwässerten Böden auf.

Um diese Risiken zu vermeiden, konzentriert man sich in erster Linie auf vorbeugende Anbaumaßnahmen.

Man pflanzt den Cashewbaum an einem sonnigen Standort in sehr gut durchlässigen Boden und vermeidet übermäßiges Gießen.

Gießen Sie am besten direkt an der Basis, da Feuchtigkeit auf dem Laub das Pilzwachstum fördert.

Eine gute Belüftung der Baumkrone, die durch leichten Rückschnitt erreicht wird, begrenzt auch Krankheiten.

Bei Schädlingsbefall sollten Sie die jungen Triebe regelmäßig kontrollieren und frühzeitig mit geeigneten, schonenden Methoden eingreifen. Eine ausgewogene Düngung ohne Stickstoffüberschuss stärkt zudem auf natürliche Weise die Widerstandsfähigkeit der Cashewpflanze gegen Krankheiten und Schädlinge.

SAMEN - Cashewnüsse / Cashewbaum (Anacardium occidentale)

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BONUS