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SAMEN - Odermennig (Agrimonia eupatoria)

SAMEN - Odermennig (Agrimonia eupatoria)

Monde Végétal

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10 Samen – Odermennig (Agrimonia eupatoria) + alle Anbautipps von der Aussaat bis zur Ernte

Odermennig (Agrimonia eupatoria) ist eine mehrjährige Pflanze mit schlanken Stängeln und gelben Blütenähren, die aufgrund ihrer Heilwirkung geschätzt wird. Bekannt für ihre verdauungsfördernde, entzündungshemmende und heilende Wirkung, wird sie in Form von Aufgüssen oder Umschlägen verwendet. Sie ist robust und pflegeleicht und gedeiht auf kargen, sonnigen Böden, wo sie Bestäuber anlockt. Ihr elegantes Aussehen und ihre Nützlichkeit in der Kräutermedizin machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Natur- und Heilgarten.

FOTO: Monde Végétal

Kulturrat

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ART DER PFLANZEN

Wie kultiviert man Odermennig?

Der Odermennig ist eine mehrjährige und winterharte krautige Pflanze, die in Europa, dem gemäßigten Asien und Nordamerika beheimatet ist.

Seit der Antike für seine Heilkräfte bekannt, ist er auch widerstandsfähig und pflegeleicht, selbst für Anfänger.

Es ist eine laubabwerfende Pflanze.

Er verliert im Winter sein Laub, kehrt aber im Frühling zurück. Entzündungshemmend, adstringierend und verdauungsfördernd werden seine blühenden Spitzen oder Blätter manchmal in Tees verwendet. Sie können ihn sowohl im Topf als auch im Freiland anbauen.

Er blüht von Juni bis September und zieht Bienen in den Garten. Er wird übrigens 3 oder 4 Monate nach der Aussaat blühen.

Meistens blüht er aber erst im nächsten Jahr.

Der Odermennig hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 5 bis 8 Jahren.

Manchmal länger unter günstigen Bedingungen.

Schließlich ist es eine Pflanze, die Kälte und den schlimmsten Wintern standhält, da sie bis zu -20 °C verträgt.

STANDORT

Wo pflanze ich den Odermennig?

Der Kleine Odermennig ist eine Pflanze, die viel Sonne zum Gedeihen braucht.

Sie wächst ursprünglich auf trockenen Wiesen oder an hellen Waldrändern.

Sie meidet zu schattige Standorte.

Leichte Halbschattenlagen verträgt sie jedoch gut, auch wenn ihre Blüte darunter leiden wird.

Im Freiland erreicht sie durchschnittlich eine Höhe von 60 bis 100 cm und eine Breite von 40 bis 70 cm.

Da sie pflegeleicht und robust ist, brauchen Sie sie nicht an einem windgeschützten Ort zu pflanzen.

Ihre Stängel brechen bei Windböen nicht ab.

Ausgewachsen verträgt sie auch Trockenheit sehr gut.

Sie können sie daher in schwer zu bewässernden Bereichen pflanzen.

Wie zum Beispiel an Böschungen, in Steingärten oder in kargen Bereichen Ihres Gartens.

Schließlich ist sie eine interessante Begleitpflanze für Schafgarben, Kamille, Salbei, Thymian oder andere Heilpflanzen wie Roten Baldrian oder Borretsch.

Vermeiden Sie jedoch zu invasive Arten wie Kriechpflanzen oder rhizombildende Pflanzen wie Minze oder Zitronenmelisse.

Der Kleine Odermennig hasst Konkurrenz.

ERDE & PFLANZUNG

Welche Erde sollte man für den Anbau von Odermennig verwenden?

Um den Odermennig anzubauen, müssen Sie ihm vorrangig einen gut durchlässigen Boden bieten.

Es ist eine Pflanze, die es hasst, wenn der Boden zu lange nass ist.

Sie gedeiht tatsächlich besser in eher kargen Böden, idealerweise lehmig-sandig oder sogar verdichtet.

Ein tiefer Boden wäre ideal, aber nicht notwendig.

Sie verträgt auch perfekt kalkhaltige bis neutrale Böden, hat aber Schwierigkeiten, in zu saurem Boden zu überleben.

Das Wichtigste ist, sich daran zu erinnern, dass sie anhaltende übermäßige Feuchtigkeit fürchtet, die zu Fäulnis am Wurzelhals führen kann.

Wenn Sie sie in einem gebrauchsfertigen Substrat anbauen möchten, verwenden Sie eine Universalerde, in die Sie 1/3 groben Sand mischen oder den Boden auflockern können.

Bei zu saurem Boden etwas milden Kalk hinzufügen. Achten Sie darauf, keinen Brandkalk zu verwenden.

BEWÄSSERUNG

Wie gießt man den Odermennig richtig?

Meistens erfolgt die Bewässerung auf natürliche Weise durch den Regen.

Der Odermennig ist keine Pflanze, die viel Wasser verbraucht.

Im Herbst oder Frühjahr erfolgt die Bewässerung auf natürliche Weise durch Regenwasser.

Gießen Sie nur in Ausnahmefällen bei frühlingshafter oder herbstlicher Trockenheit.

Im Winter ist keine Bewässerung erforderlich.

Im Sommer sollten Sie jedoch 1 bis 2 Mal pro Woche gießen, wenn es nicht regnet.

Ziel ist es, den Boden leicht feucht zu halten, aber nicht zu viel.

Sie hat keine Angst vor kaltem Wasser, fürchtet aber durchnässte Böden.

Sie sollten auch vermeiden, die Blätter zu gießen.

Denn zu viel anhaltende Feuchtigkeit auf den Blättern kann zur Entstehung von Krankheiten führen.

Wenn Sie sie in einem Topf anbauen, muss dieser gelocht sein, damit das Wasser abfließen kann.

DÜNGER

Wie füttert man den Odermennig richtig?

Der Odermennig ist überhaupt keine nährstoffhungrige Pflanze.

Er kann sogar ganz ohne Düngerzugaben auskommen, wenn Sie ihn in einem mäßig fruchtbaren Boden anbauen.

Selbst in armen Böden ist er selten von Mangelerscheinungen betroffen.

Ein universeller organischer Granulatdünger sorgt jedoch für schönere Pflanzen.

Diesen aber nur einmal pro Jahr im Frühjahr ausbringen.

Ein NPK-Verhältnis nahe 4-6-6 wäre ideal.

Wenn Sie ihn jedoch im Topf anbauen, düngen Sie einmal pro Saison, da die Nährstoffe mit dem Sickerwasser weggespült werden.

Im Allgemeinen ist dies keine Pflanze, die unter Mangelerscheinungen leidet.

In extrem seltenen Fällen könnte sie eventuell einen Stickstoffmangel erleiden.

ANLEITUNG ZUM AUSSAAT

Wie sät man Odermennigsamen aus?

Die Samen des Kleinen Odermennigs haben eher eine durchschnittliche Keimrate, da selbst unter idealen Temperaturen nur 60 % der Samen keimen.

Der Auflauf ist ziemlich unregelmäßig, besonders ohne Kaltstratifikation.

Rechnen Sie auch mit 14 bis 30 Tagen, bis die Samen des Kleinen Odermennigs keimen.

Es ist sehr vorteilhaft, die Samen 1 bis 2 Monate im Kühlschrank zu stratifizieren.

Aussaat erfolgt von Februar bis April direkt in Anzuchttöpfe.

Oder von Oktober bis November (die Stratifikation erfolgt dann natürlich für eine Aussaat und Keimung im Frühling).

Ansonsten ist die beste Zeit März bis Mai, wenn die Stratifikation im Kühlschrank durchgeführt wurde.

Vergraben Sie die Samen einen halben Zentimeter tief, mit der Spitze nach unten.

Verwenden Sie eine spezielle Anzuchterde, die Sie mit 1/3 grobem Sand mischen.

Das Substrat sollte feucht, aber nicht zu nass bleiben.

Die jungen Sämlinge fürchten keinen Frost, aber Schnecken.

Stellen Sie Ihre Aussaaten schließlich in die volle Sonne, es sei denn, Sie säen im Sommer (schlechteste Zeit für die Aussaat von Kleinem Odermennig).

ANLEITUNG ZUM PFLANZEN

Wie pflanzt man den Kleinen Odermennig richtig?

Man kann den Odermennig fast das ganze Jahr über pflanzen, wenn die Pflanzen robust genug sind.

Es ist in der Tat eine widerstandsfähige Pflanze, die sich leicht anpassen lässt.

Vermeiden Sie es jedoch, im Hochsommer oder während starker Kälteperioden zu pflanzen.

Idealerweise pflanzt man zwischen März und Mai oder zwischen September und Oktober.

Die Pflanzen sollten idealerweise 4 bis 6 echte Blätter entwickelt haben und bereits über 10 cm hoch sein.

Halten Sie einen Abstand von mindestens 40 cm zu beiden Seiten ein, damit sich die Pflanzen gut entwickeln können.

Gießen Sie bei der Pflanzung reichlich, danach aber nur bei Bedarf.

Achten Sie auch auf mögliche Schädlinge und jäten Sie Unkraut.

ERNTE

Wann und wie erntet man Odermennig?

Die Odermennig ist keine giftige Pflanze, wird aber wegen ihres nicht unbedingt sehr angenehmen Geschmacks nicht wirklich als essbare Pflanze betrachtet.

Ihre Blätter und blühenden Stängel sind jedoch für ihre medizinischen Eigenschaften bekannt.

Die Blätter können bereits im ersten Jahr geerntet werden.

Entweder vor oder während der Blüte (aber man vermeidet es danach, da die Pflanze Reserven für den Winter benötigt).

Sie müssen sie trocknen, um verdauungsfördernde Aufgüsse zuzubereiten.

Nach dem gleichen Prinzip werden die Blüten zwischen Juni und September geerntet.

Ernten Sie den gesamten Blütenstiel und trocknen Sie ihn dann kopfüber.

Verwenden Sie Ihre Ernte anschließend für verdauungsfördernde Tees.

KRANKHEITEN & SCHÄDLINGE

Wie schützt man den Kleinen Odermennig?

Zum Glück ist der Odermennig eine sehr krankheitsresistente Pflanze und wird kaum von Schädlingen bedroht.

Bei übermäßiger Feuchtigkeit wird er jedoch schnell von Mehltau, Rost, Botrytis oder Keimlingskrankheiten (Pythium oder Fusarium) befallen.

Bei Schädlingen sollten Sie sich vor Schnecken und Nacktschnecken im Sämlingsstadium in Acht nehmen.

Später wird er weniger Probleme haben. Einige Angriffe von Blattläusen, Thripsen oder Erdflöhen, aber nichts wirklich Problematisches. Insgesamt ist es keine empfindliche Pflanze.

SAMEN - Odermennig (Agrimonia eupatoria)

Une plante tropicale emblématique aux graines rouge vif, utilisée depuis des siècles comme colorant naturel.

BONUS